Donnerstag, 30. August 2012

24.08.2012 Nach einem gemütlichem Frühstück geht es weiter in die Bucht Präsonisi. Das ist das südlichste Zipfel von Rhodos. Leider wimmelt es hier nur so von Surfern und wir fahren zurück in die Bucht Ak Vigli wo wir ankern. Es ist wieder sehr heiß und das Meer hat nur noch 29,5 Grad. Wir geniessen das kühle Naß und faulenzen ein wenig. Kurt fährt später mit Duna und Elbe zum Strand schwimmen. Das lieben die Beiden und sie kommen immer total erschöpft zurück. Am Abend fahren wir mit dem Schlauchboot in den Hafen, in die einzige Taverne hier, wo es wieder frischen Fisch und Muscheln gab.
Später sitzen wir noch gemütlich an Bord , geniessen Neumond, den Ouso und den griechischen Wein.


25.08.2012 Heute verlassen wir Rhodos und wollen auf die Insel Karpathos. Ca. 40 sm sind zu fahren und das Meer ist etwas unruhig, aber es ist wieder sehr heiß.
Nach einem gemütlichen Frühstück, Morgenschwumm und Hunde ausführen legen wir los.
Nach 4,5 Stunden Fahrt ankern wir in der Bucht Amorphos. Karpathos und Kasos sind die südlichsten meeresumtosenden Inseln des Dodekanes. Ihre Lage in einem rauhen Seegebiet zwischen Kreta und Rhodos scheint dafür verantwortlich zu sein, daß diese beiden Inseln vom Weltgeschehen " vergessen" wurden. Karpathos, das auch unter seinem mittelalterlichen Namen " Scarpanto" bekannt ist ist steil und gebirgig, jedoch grün und fruchtbar. Die Bucht Amorphos wird im gesammten Küstenstreifen von Untiefen und Felsen gesäumt. Ein bescheidener Fremdenverkehr entwickelt sich langsam. Die Bucht ist wunderschön und romantisch.Wir nehmen
einen Manöverschluck und geniessen die wunderschöne Aussicht. Später fahren wir mit dem Schlauchboot an Land. Es gibt einen winzig kleinen Fischerhafen und dort legen wir an.
Der Ort ist sehr hübsch und es gibt viele kleine Tavernen, Minimärkte, Autoverleih und rundum wird alles von grünen Gärten und Bäumen gesäumt. Am Abend besuchen wir eine kleine Taverne, essen hervorragenden Fisch und trinken griechischen Wein. An Bord lassen wir den Abend gemütlich ausklingen.


26.08.2012 Wir fahren ca.30sm weiter auf die Insel Kasos. Es ist wieder sehr heiß,
aber das Meer ist sehr ruhig und es geht kein Wind. Die Form der Insel Kasos, die zu allen Seiten hin steil abfällt ist oval. Vegetation ist kaum zu sehen, selbst um den Hauptort Phry herum findet man nur wenig grün. Kasos, das 1824 von den Ägyptern verwüstet wurde, macht den Eindruck als hätte es sich von diesem Desaster nie wieder richtig erholt.
Das Dorf Phry liegt in dieser windigen Ecke der Ägäis abgeschieden wie ein Mauerblümchen an einer etwas altertümlichen Landstraße. Aber das macht dessen Charme aus. Das Dorf in Blau und Weiß mit der Kirche (schaut aus wie klein Dürnstein) in der Mitte zieht sich rund um den neuen Hafen  und den Miniaturhafen mit den Cäiquen, der sich in ein felsiges Loch zwischen den niedrigen Klippen quetscht. Bei schlechten Wetter kann die Fähre nicht einlaufen. Dann ist die Insel abgeschnitten und wird nur von einem kleinen Turboprop - Flugzeug versorgt. Phry ist ein bezaubernder Ort, ein Stück Insel, auf der die Zeit wie stehengeblieben scheint. Wir bekommen einen Längsanleger und liegen so mitten im Geschehen. Wir geniessen die Aussicht, machen einen Ortsbummel und gehen am Abend in eine kleine Taverne die beim Miniaturhafen liegt. Wir essen wieder köstlich, geniessen den griechischen Wein und das schöne Ambiente.



27.08.2012
Es geht weiter nach Kreta. Nachdem Kurt bei der Hafenpolizei und beim Bäcker war, legen wir los. 38 sm sind zu fahren und wir haben keinen Wind , eine wunderschöne Fahrt. Wir bekommen im Hafen Siteia einen Längsanleger und liegen hier sehr gut. Von See her wirkt Siteia wie ein Häuserklumpen auf kahlen, felsigen Hang. Beim Einlaufen in den Innenhafen wird dann die baumbestandene Promenade am Hafen zu einer unerwarteten Überraschung. Hier kann man in einer gemütlichen Taverne über einem guten Essen sitzen und beobachten, wie die Abenddämmerung über die Bucht sinkt. Weiter ins Landesinnere hinein findet man grüne Ebenen, die vorwiegend mit Wein bebaut sind. Wir essen wieder sehr gut und werden sogar von einem Kellner der sehr gut Deutsch spricht bedient.



28.08.2012 Windstärke 8 wird voraus gesagt. Wir beschließen in Siteia zu bleiben und das Wetter abzuwarten.Wir haben noch einige Arbeiten am Schiff zu erledigen und nützen die Zeit. Am Nachmittag gehen wir mit Duna und Elbe spazieren und am Abend machen wir noch einen Promenadenbummel und kehren in eine  kleine Taverne ein, wo wir den Abend gemütlich ausklingen lassen.

29.08.2012 Der Wind wird immer stärker und um 24 Uhr spannt Kurt sämtliche Leine nach. Um 2 Uhr reißt eine der dicken Leinen, Fender platzen und um 3 Uhr reißt die zweite dicke Leine. Wir gehen mit unserem Schiff auf und ab, die Leinen knarren und so geht das die ganze Nacht. Zum Glück haben wir genügend Vorräte an Leinen und Fendern an Bord.
Kurt startet die Maschinen, denn  wenn es so weiter geht verlassen wir den Hafen und ankern irgendwo. Aber die Lage entspannt sich und gegen Mittag wird es etwas ruhiger.



Laut Wetterfax dauert das Ganze noch zwei Tage und dann wird es voraussichtlich besser. Am Nachmittag spazieren wir mit Duna und Elbe den Hafen entlang und lernen Angelika und Klaus kennen. Diese Aussteiger sind mit ihrem Segelboot seit 8 Jahren unterwegs und haben in Deutschland alle ihre Zelte abgebrochen. Wir verabreden uns zu einem Umtrunk bei uns an Bord. Bis 2 Uhr morgens plaudern und trinken wir, denn es gab sehr viel zu erzählen.

Freitag, 24. August 2012

17.08.2012 Heute verlassen wir Rhodos, wir fahren auf die Insel Chalki. Nach 3,5 Stunden Überfahrt, bei ruhigem Wasser kommen wir in Chalki im Hafen an. Wir bekommen einen Längsanleger und liegen mitten im Dorf. Das Dorf an den Hängen rings um die Bucht ist hübsch. In mancher Hinsicht erinnert die Ortschaft an die Stadt Symi, auch wenn sie kleiner und karger ist. Laufend legen Fähren und Ausflugsschiffe an und es ist geschäftiges Treiben hier. Wir spazieren durch den Ort, durch die schmalen Gassen und Treppen. Es ist wunderschön. Am Abend gehen wir in eine Taverne mit Blick auf unser Schiff und essen natürlich wieder köstlichen Fisch und trinken griechischen Wein.





18.08.2012 Heute geht es auf die Insel Tilos. Wir waren schon dort, aber Ingrid und
Paul kennen sie noch nicht. Wir ankern wieder in der Bucht Livadia und dieses Mal hält
der Anker sofort. Ingrid und Paul sind begeistert. Am Nachmittag sonnen, baden und
faulenzen wir. Am Abend machen wir einen kleinen Spaziergang an der Uferpromenade und später gehen wir wieder in eine der kleinen Tavernen, essen köstlichen Fisch und trinken griechischen Wein.

19.08.2012 Wir beschließen noch einen Tag zu bleiben. Der Vormittag vergeht wieder sehr schnell. Kurt verwöhnt uns wieder mit frischem Brot. Wir frühstücken gemütlich und dann ist schwimmen und faulenzen angesagt. Am Abend machen wir noch einen gemütlichen Ortsbummel und später besuchen wir eine der kleinen Tavernen. Mit Ouso und griechischem Wein lassen wir den lauen Sommerabend an Bord ausklingen.

20.08.2012 Heute geht es weiter auf die Insel Symi. Die Überfahrt ist sehr ruhig und
es geht kein Wind. Um 15 Uhr kommen wir in die Bucht Pedi wo wir ankern. Ingrid und Paul sind begeistert. Wir haben ihnen nicht zuviel versprochen. Die vielen kleinen
bunten Häuser beeindrucken sie. Am Abend fahren wir mit dem Schlauchboot in die kleine Taverne wo wir wieder direkt im Gastgarten festmachen können. Wir essen wieder Fisch und trinken griechischen Wein. Später an Bord gibt es noch Ouso und wir bewundern die vielen Lichter an Land.



21.08.2012  Wir bleiben noch einen Tag.Das Wasser ist spiegelglatt und wir verbringen
den Vormittag mit schwimmen und faulenzen und auch am Nachmittag ist es noch viel zu heiß um Ausflüge zu machen. Erst gegen Abend fährt Kurt unsere Gäste an Land und sie fahren mit dem Autobus auf die andere Seite der Insel. Am Abend treffen wir uns in der Taverne und später an Bord lassen wir den Abend gemütlich ausklingen.


22.08.2012 Heute geht es zurück nach Rhodos, denn Ingrid und Paul fliegen morgen zurück nach Österreich. In der Früh um 6 Uhr bewundern wir alle den Sonnenaufgang, frühstücken eine Kleinigkeit und gehen dann alle wieder ins Bett, denn es ist noch viel zu früh. Später führt Kurt die Hunde aus und wir machen alle eine ausgiebigen Morgenschwumm.
Wir verlassen Symi, das Wasser ist wieder sehr ruhig und wir geniessen die Überfahrt
nach Rhodos. Wir ankern wieder vor der Marina Rhodou. Hier ist es wieder sehr heiß und wir verbringen den Nachmittag wieder mit schwimmen und faulenzen. Am Abend feiern wir Abschied in einer kleinen Taverne und an Bord wird noch ein Abschiedstrunk eingenommen.
Vierzehn Tage vergehen wie im Fluge, aber Ingrid und Pauls Flieger wartet morgen zum
Heimflug.



23.08.2012 Tagwache ist um 6 Uhr früh, alles wird noch eingepackt. Wir frühstücken
noch gemütlich und um 6,30 Uhr geht es mit dem Schlauchboot zum Ufer. Das Taxi kommt pünktlich und bringt die beiden zum Flughafen. Kurt und ich beschließen noch ein bißchen zu schlafen. Später fahrt Kurt zur Hafenpolizei und läßt Ingrid und Paul von der Crewliste streichen. Wir fahren weiter nach Charaki. Wieder ist es windstill und das Wasser ist spiegelglatt. Wir geniessen die Fahrt und ankern wieder in der Bucht Charaki. Es ist ziemlich heiß und wir verbringen den Nachmittag mit schwimmen und faulenzen. Am Abend wie üblich fahren wir mit dem Schlauchboot in eine der kleinen Tavernen. Wir gehen bald zu Bett.


Donnerstag, 16. August 2012

09.08.2012 Pünktlich um 10 Uhr kommen Ingrid und Paul mit dem Taxi vor die Marina
Rhodou an. Kurt holt sie mit dem Schlauchboot ab. Wir faulenzen, baden und sonnen
den ganzen Tag. Am Abend  fahren wir mit dem Schlauchboot in eine kleine Taverne.



10.08.2012 Heute geht es weiter in die Bucht Afàntou. Nach 1,5 Stunden kommen wir in der Bucht an und wir ankern. Sehr viele Ausflugsschiffe ankern hier und die Urlauber springen vom Schiff ins Wasser. Kleine Höhlen säumen das Ufer und ein langer Schotterstrand lädt die Leute zum Sonnen und Schwimmen ein. Auch wir verbringen den Nachmittag wieder mit faulenzen, baden und schwimmen. Am Abend fahren wir mit dem Schlauchboot in eine kleine Taverne und wieder gibt es köstlichen Fisch und griechischen Wein. Später sitzen wir noch am Schiff, schwimmen, plaudern und trinken Wein und Ouso.




11.08.2012 Es ist wieder sehr heiß. Wir verbringen den Vormittag mit schwimmen und
faulenzen. Am Nachmittag soll es 16 sm weiter nach Lindos gehen. Aber nach Feta, Tomaten und Zwiebel beschließen wir noch zu bleiben. Wir faulenzen wieder und am Abend fahren wir wieder in eine kleine Taverne.

12.08.2012  Wieder ist es sehr warm und der Vormittag vergeht im Fluge. Am Nachmittag  fahren wir weiter nach Lindos. Es ist wieder eine sehr ruhige und schöne Fahrt. Aber Lindos ist leider überfüllt und wir kehren um und fahren nach Charaki. Charaki ist ein kleines Fischerdorf und davor ankern wir. Am Abend fahren wir mit dem Schlauchboot an Land, gehen in eine der kleinen Tavernen, essen wieder köstlichen Fisch und geniessen die schöne Aussicht. Bei griechischen Wein lassen wir den Abend an Bord romantisch ausklingen.

13.08.2012 Heute mieten wir uns ein Auto. Wir wollen die Insel Rhodos ein bißchen erkunden.
Paul, Duna und Elbe bleiben an Bord. Kurt, Ingrid und ich machen uns auf dem Weg.
Wir fahren in die Altstadt Rhodos, die wunderschön ist und zum UNESCO Weltkulturerbe zählt und weiter in das Tal der Schmetterlinge nach Petaloudes, ins Tal der sieben Quellen und dann weiter der Küste entlang nach Faliraki ein moderner Urlaubsort. Später besuchen wir noch Lindos. Lindos liegt malerisch unterhalb der aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. stammenden Akropolis zwischen Fels und Meer. Um den antiken Tempel haben Johanniter im Mittelalter eine Burg erbaut. Unser Ausflug dauert bis 19:30 Uhr und am Abend besuchen wir wieder eine der kleinen Tavernen.





14.08.2012 Wir schlafen etwas länger. Paul serviert das Frühstück und später faulenzen
wir wieder. Kurt entdeckt das unser Echolot nichts anzeigt und er macht sich auf die
Fehlersuche. Er vermutet das etwas Schmutz auf den Sensoren ist und packt das Tauchzeug aus. Nach zwei Tauchgängen funktioniert das Echolot immer noch nicht. Weiter geht die Fehlersuche und am Abend verschieben wir die Suche auf Morgen. Mit dem Schlauchboot fahren wir an Land und besuchen wieder eine der kleinen Tavernen. Wir gehen bald ins Bett.



15.08.2012 In der Früh fährt Kurt zum Bäcker, wir frühstücken gemütlich. Kurt und Paul führen die Hunde aus und dann beginnt die Fehlersuche. Alle Deckenplatten müßen herunter um das Kabel zu finden. Kurt vermutet das ein Stecker locker geworden ist. Letztendlich ist das Kabel abgerissen und der Stecker nicht zu finden. Wir werden ein neues bestellen.
Gott sei Dank haben wir alles doppelt und so kommt das zweite Echolot zum Einsatz.
Es ist Nachmittag geworden und wir beschließen noch eine Nacht zu bleiben.
Am Abend in der Taverne werden wir freudigst vom Wirt gegrüßt und wir trinken und speisen wieder sehr köstlich.


16.08.2012 Nach einem gemütlichen Frühstück und frischem Brot (Kurt verwöhnt uns  und wenn möglich geht er in der Früh immer zum Bäcker ). Um ca. 11 Uhr holen wir den Anker ein und weiter geht es in die Bucht Vigli. Nach 3 Stunden Fahrt, das Wasser ist wieder sehr ruhig und es geht kaum ein Lüftchen kommen wir in der Bucht an. Die Bucht ist sehr klein, aber es gibt einen kleinen Hafen. Wir bekommen einen Längsanleger und wir brauchen heute kein Schlauchboot. Es gibt hier nur eine Taverne und die werden wir heute Abend besuchen. Den Nachmittag verbringen wir wieder mit schwimmen und sonnen, denn es ist wieder sehr heiß.


Mittwoch, 8. August 2012

01.08.2012 In der früh wie üblich fährt  Kurt mit den Mädels einkaufen zum Bäcker.
Frühstücken und faulenzen ist angesagt. Baden, sonnen, schwimmen - so vergeht die Zeit. Am Nachmittag gehen wir mit Duna und Elbe spazieren und schon ist es wieder Abend und wir besuchen wieder eine der vielen Tavernen in Astypalaia. Wir gehen wieder bald zu Bett.


02.08.2012 Der Wind hat sich gelegt und heute fahren wir 30 sm weiter, denn wir wollen auf die Insel Nisyros. Nach 4 Stunden Fahrzeit kommen wir zum Hafen Mandrakion. Der ist leider überbelegt, sehr viele Ausflugsschiffe und Fähren haben angelegt. Für uns ist leider kein Platz, also fahren wir 3 sm weiter auf die Insel Gyali, dort gibt es eine weite Bucht wo wir ankern. Auf der Insel wird Bimsstein abgebaut und am Strand liegen viele Bimssteine herum. Kurt sammelt einige ein - eine Wohltat für unsere Fersen.
Den Abend verbringen wir sehr gemütlich, wir kochen selbst und trinken grünen Veltliner.


03.08.2012 Hier gibt es eine langen schönen Strand und keine Leute. Kurt fährt mit
Duna und Elbe zum Strand schwimmen und ballspielen. Sie kommen total erschöpft zurück, fressen noch und schlafen den ganzen Vormittag tief und fest.
Wir haben wieder Putztag. Kurt putzt mit dem Hochdruckreiniger das ganze Schiff außen. Ich bin für die Fenster und innen zuständig. Mittag glänzt wieder alles. Am Nachmittag erledigt Kurt noch einige Streicharbeiten. Wir kochen selbst und geniessen die laue Vollmondnacht an Bord.


04.08.2012 Wir schlafen lange und faulenzen den ganzen Vormittag. Nachmittag wollen wir  weiterfahren auf die Insel Tilos ca. 20 sm von hier. Das Wetter ist sehr schön, es bläst kein Wind und das Meer schaut auch sehr ruhig aus. Am Nachmittag beschließen wir nicht weiter zu fahren. Wir bleiben noch eine Nacht. Wir hören Nabucco, trinken eine Flasche Sekt und geniessen die wunderbare Kulisse. Es ist richtig romantisch und wir stellen fest, das ist die Freiheit die wir meinen. Wir kochen selbst und lassen den musikalischen Nachmittag und Abend romantisch ausklingen.



05.08.2012Heute fahren wir auf die Insel Tilos. Das Meer ist sehr ruhig und es geht
kaum ein Wind. In der Bucht Livadia ankern wir. Es ist wieder eine sehr schöne Bucht
und es ist ziemlich heiß hier und die Wassertemperatur beträgt bereits 30,5 Grad.Der
Ankergrund ist sehr schlecht. Wir müßen mehrmals den Anker werfen bis wir endlich sicher halten. Baden, duschen, schwitzen - jede Bewegung verursacht einen Schweißausbruch.
Am Abend kommt Wind auf ca 20 Knoten und auch der ist sehr warm. Mit dem Schlauchboot fahren wir am Abend in den Hafen und besuchen eine der vielen Tavernen. Kurt hält die ganze Nacht " Ankerwache".




06.08.2012 Noch immer ist es sehr heiß. Wir haben um 9 Uhr Vormittag schon 30 Grad und wir schwitzen. Wir gehen einkaufen und beschließen noch für eine Nacht zu bleiben.
Mittag legt sich ein Segelboot ganz dicht neben uns, obwohl die ganze Bucht frei ist.
Nachmittag wären wir schon bald zusammen gestoßen. Es kommt ein vorwurfvoller Blick von unserem Nachbar, aber weggefahren ist er auch nicht. Wir werden sehen was das wird.
Am Abend wie üblich griechischer Wein und Fisch in einer gemütlichen Taverne.
Unser Nachbar hat sich dann doch noch entschlossen wo anders zu ankern.


07.08.2012 Nach einer schaukeligen Nacht, es waren ziemlich hohe Wellen und Schwell
in dieser Bucht, sind wir weiter auf die Insel Symi gefahren. Hier gibt es sehr viele
Buchten, nur die meisten sind überfüllt. Am Nachmittag landen wir in der großen
fjordähnlichen Bucht Ormos Pedi. Die gedämpften Farben der Häuser in blau, gelb-creme- und rosefarben, die eins über dem anderen an den steilen Hängen der Bucht erbaut wurden, erinnern an die Städte, die in Baukästen, mit denen Kinder spielen, zu finden sind.
Früher war Symi für seinen Schiffsbau und die Schwammtaucherei berühmt. Symiotische Schiffswerften bauten viele der schnellen Galeeren für ihre Ordensritter des heiligen Johannes. Symiotische Schwammtaucher hatten früher den Ruf, die besten der Ägäis zu sein.
Es ist sehr heiß. Während der Fahrt lief unsere Klimaanlage und es ist angenehm kühl
bei uns. Duna und Elbe halten ihre Nasen bei der Türe hinaus und auf halben Weg kehren sie wieder zurück ins Schiff. Draußen ist es einfach viel zu heiß. Am Abend fahren wir mit dem Schlauchboot in eine kleine Taverne mit Steg, direkt am Strand, essen köstlichen Fisch und trinken griechischen Wein. Später machen wir noch einen Nachtschwumm und gehen bald ins Bett.



08.08.2012 Es ist wieder sehr heiß. Um 9 Uhr haben wir schon 36 Grad. Wir frühstücken gemütlich, gehen schwimmen, Kurt führt Duna und Elbe aus und geht noch einkaufen. Ich erledige den Haushalt und um 11 Uhr geht es weiter nach Rhodos. 35 sm sind zu fahren, das Wasser ist ruhig und es geht kaum Wind. Aber es ist sehr heiß und wir schalten unsere Klimaanlage wieder ein. Wir machen alle Türen zu - so ist es angenehm kühl und wir geniessen die schöne Fahrt nach Rhodos.
In der Antike hatte Rhodos viele Namen; Stadia - wegen der Ellipsenform; Ophioussa -
wegen der zahlreichen Schlangen; Poeissia - wegen der Fruchbarkeit der Insel; Olyessa - wegen der Anfälligkeit für Erdbeben, oder einfach " Makaria " - die simple Bezeichnung einer glücklichen Insel. Auf Rhodos lächelt der Sonnengott Helios herab; von Strabo wurde die Insel in den höchsten Tönen gepriesen; auch Tiberius liebte Rhodos.
Der Sohn von Antigonos, Demetrios Poliorketes, ein Möchtegern- Alexander wollte den Rhodiern eine harte Lektion erteilen. Er sammelte eine große Streitmacht ein, um Rhodos zu belagern. Mit seiner gigantischen Belagerungsmaschine, der Helepolis, mit der er berühmt - berüchtigt wurde. Der Belagerungsturm der Maschine war 9 Stockwerke hoch, wog 125 Tonnen und wurde auf riesigen Eichenstämmen zur Stadt hochgerollt. Das Ungetüm war mit einer großen Schleudermaschine versehen und noch heute kann man die großen Steinblöcke/ - kugeln sehen. Demetrios verursachte zwar erheblichen Schaden konnte aber letztendlich die unbeugsamen Rhodier nicht besiegen. Er unterzeichnete einen Vertrag, in dem er verfügte, daß seine gesamte Kriegsausrüstung verkauft und von dem Erlös eine Statue zum Gedenken an seine großartige Belagerung errichtet werden sollte.
So entstand die Skulptur des Sonnengottes Helios " der Koloss von Rhodos ", 35 Meter hoch ! Der Koloss stand mit gespreizten Beinen über der Hafeneinfahrt von Mandraki. 227 v. Chr. zerstörte ein Erdbeben das Standbild.
Die Marina Mandraki ist hoffnungsvoll überfüllt und wir fahren weiter zur Marina Rhodou die über ihre Grundstruktur hinaus nicht vorangekommen ist. Niemand weiß wann der Ausbau fortgesetzt wird. Also ankern wir vor der Marina. Wir sind heute hier gelandet, weil uns morgen Ingrid und Paul für zwei Wochen besuchen werden und der Flughafen nur 15 km entfernt ist. So können sie einfach zusteigen. Den Nachmittag verbringen wir noch mit schwimmen und faulenzen und am Abend wie üblich gehen wir wieder in eine kleine Taverne.









Mittwoch, 1. August 2012

26.07.2012 Heute waren wir schon fleißig. Wir haben alle Fenster (28Stück) geputzt und waren einkaufen. Kurt hat ein Moped gemietet und ist in die Stadt gefahren um Ersatzteile zu besorgen. Am Nachmittag machen wir einen Ausflug. Mit dem Moped durch die engen Gassen und steilen Straßen erkunden wir Mykonos. Herakles soll hier die Giganten getötet haben, die großen Felsen sollen ihre versteinerten Leiber sein.
Zwischen den schneeweißen Häusern erheben sich Kuppeln und zahllose Kirchen. Auf der Spitze des Hügels stehen malerische Windmühlen, deren weiße Segel der Wind bläht.
Es ist wirklich wunderschön hier und unser Moped bringt uns zu allen schönen Fleckerln dieser Insel. Wir werden heute unseren letzten Abend in Mykonos verbringen, denn wir wollen morgen weiter nach Donusa. Den Abend verbringen wir wieder in einer kleinen Taverne.




27.07.2012 Wir frühstücken gemütlich, führen noch die Hunde aus und dann legen wir ab. Nach fünf Stunden Fahrt kommen wir in der kleinen Bucht Stavros in Donusa an.
Wir sind sehr überrascht, denn in der kleinen Bucht ist ein kleiner Hafen. Wir bekommen einen Längsanleger und es ist richtig romantisch hier. Kleine Fischerboote liegen hier und ein Sandstrand ziert den Rest der Bucht. Oberhalb sind einige kleine Tavernen und kleine weiße Häuser. Wir sind im Paradies gelandet. Wir überblicken von unserem Schiff die ganze Bucht und es ist malerisch schön hier. Am Abend gehen wir noch ein Stück  spazieren und geniessen die  Sommernacht bei Kerzenschein und gutem griechischem Wein.



 
28.07.2012 Heute ist wieder einmal ein Faultag. Schon beim Frühstück geniessen wir
den wunderbaren Ausblick. Später gehen wir mit Duna und Elbe aus. Leider kann man sie hier nicht frei herumlaufen lassen. Es ist alles Steilküste und viel zu gefährlich,
daß sie irgendwo hinunter fallen. Am Nachmittag gibt es Schinken mit Melone und danach gehen wir in das kleine Dorf bummeln. Es gibt wirklich alles hier, Supermarkt, Bäcker, Souvenierläden, viele Tavernen und einen Arzt. Nur alles ist viel, viel kleiner als bei uns. Am Abend wandern wir von einer Taverne zur anderen und lassen so den Abend ausklingen.



29.07.2012 Um 11 Uhr ist Abfahrt, aber leider verabschiedet sich ein Impeller. Also keine Leinen los, sondern ab in den Maschinenraum und Impeller wechseln. Nach einer Stunde ist alles erledigt und es geht weiter nach Amorgos in die Bucht Leivadia. Wir haben wieder sehr unruhiges Wetter und sehr viel Wind. Auch in der Bucht Leivadia ist es nicht ruhiger.
Den Abend verbringen wir wieder an der Uferpromenade in einer der vielen Tavernen.


30.07.2012 Heute geht es weiter auf die Insel Astypalaia. Der Hafenort und die Chora
bilden eine Stadt, die sich von der Bucht hinauf zum Bergrücken erstreckt. Die Festung
die wahlweise Astypalaia oder Kastello bezeichnet wird, stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Der Legende nach konnte diese Festung einmal nur deshalb gegen angreifende Feinde
gehalten werden, weil die Belagerten Bienenkörbe auf die Angreifer warfen.
Im Hafen bekommen wir leider keinen Platz, aber in der Bucht Leivadia können wir
wunderbar ankern. Wir geniessen den Nachmittag und am Abend werden wir wieder eine der vielen Tavernen besuchen. Wir treffen dort ein tiroler Paar und haben einen sehr gemütlichen Abend.




31.07.2012 Der Meltemi bläst und wir haben Windstärke 5-8. Wir werden heute einen richtigen Faultag machen. Wir stehen spät auf, Kurt fährt mit Duna zum Bäcker. Wir frühstücken herrlich und faulenzen den ganzen Tag herum und der Meltemi bläst.
Kurt macht am Nachmittag mit unseren Hunden eine kleine Bergwanderung und ich kämpfe wieder mit unserer Hundehaarsalzkruste am Schiff. Am Abend feiern wir den letzten Arbeitstag von Rudi Strasser, denn er ist mit 1. August in Pension. Wir feiern kräftig hoffentlich haben Olga und Rudi morgen keinen Kater (Sie sind beide in Linz)Aber man kann auch aus der Ferne mitfeiern.