Samstag, 24. August 2013

30.07.2013 Wir fahren mit dem Schlauchboot nach Hillsborough. Ein paar Lebensmittel werden benötigt und die täglichen Äpfel für Duna und Elbe gehören nachgekauft. Sie fressen die Äpfel zur Gänze, nur der Stiel bleibt übrig. Bei der Gelegenheit gehen wir wieder in das nette Restaurant und essen sehr köstlichen Fisch und dann gehts wieder zurück zum Schiff.
Nach einem ausgedehnten Mittagsschläfchen fahren wir mit dem Schlauchboot zum Riff. Wir wollen heute schnorcheln. Man glaubt man ist mitten im Aquarium, lauter bunte Fische, große und kleine, auch sehr viele bunte Korallen sind hier noch vorhanden. Wir sind beeindruckt.
Den Abend verbringen wir gemütlich an Bord.


31.07.- 11.08.2013 Hier vor Sandy Island gefällt es uns sehr. Einige Schiffe ankern hier und viele Leute kennen wir schon. Lukas und Franziska sind auch dazu gekommen. Am Abend wird Lagerfeuer gemacht, Würstel gebraten und dazu gibt es Lagerfeuerkartoffel. Die Hunde können herumtollen und es ist alles sehr harmonisch und lustig.
Am 3. August feiern die Schweitzer ihren Nationalfeiertag und den feiern sie ganz national. Alle haben schweizer T-Shirts an und sogar am Schlauchboot wird die Fahne geschwungen. Es gibt wieder Lagerfeuer und Kurt spendiert ein Feuerwerk. Wir feiern kräftig mit.



Dann gehts weiter nach Rondo Island. Hier ist es sehr einsam. Es gibt nur 8 Bewohner auf der Insel. Marion und Harald liegen auch hier vor Anker. Wir geniessen die Ruhe hier, gehen mit den Hunden zum Strand schwimmen und kochen an Bord.

Weiter gehts nach Grenada in die Bucht von St. Georges. Wir haben 25sm zu fahren. Das Wasser ist sehr ruhig und wir geniessen die Fahrt. Kurt hängt die Angel mit einem halben Rad Salami aus, wir möchten wieder einmal einen Fisch fangen.
Bei einer Geschwindigkeit von 6-8 Knoten beißen sie am Besten. 2,5 Stunden Fahrzeit sind vergangen und plötzlich rasselt und biegt sich unsere Angel. Sofort drosseln wir unsere Geschwindigkeit und geben den Gang heraus. " EIN RIESENFISCH" - "EIN WAHOO", einer der besten Speisefische!!! Vorsichtig und mit sehr viel Kraft bekommen wir ihn an Bord. Er ist 1,23m lang und wiegt 12,3kg. Gott sei Dank habe ich im Gefrierschrank genug Platz. Zwei große Portionen verspeisen wir am Abend und 18 Portionen werden eingefroren. " Unser Unterhalt ist gesichert"! Auch Duna und Elbe bekommen einiges ab.


 

Der Wahoo schmeckt köstlich. In der Bucht von St. Georges ankern wir und bei der Happy Hour treffen wir wieder sehr viele bekannte Leute. Hier in Grenada ist jetzt schon Karneval und eine Veranstaltung jagt die Andere. Es wird gefeiert und getanzt. Wir sind froh in der Bucht zu ankern, denn im Hafen ist es sehr, sehr laut.

12.08.2013 Am Montagmorgen geht es schon um 5Uhr früh mit den ersten Umzügen los. Die Leute beschmieren sich mit Altöl, tragen dicke Ketten herum und der Kopf ist mit Hörnern geschmückt und alle tanzen bis Mittag.


 
Am Nachmittag sind alle bunt verkleidet und die Umzüge gleichen Klein-Rio. Wieder sind alle auf den Straßen und tanzen. Große Lastwägen befördern Boxen und Verstärker. Es ist sehr laut und man spürt das vibrieren der Bässe am Brustbein. Am Abend gibt es mit einigen
Steelbands Umzüge und es wird gefeiert und getanzt bis in die frühen Morgenstunden.








13.08.2013 Am Dienstag ist "Parade of the Bands". Wieder beginnt alles sehr früh und es wird gefeiert und getanzt. Die ganze Insel ist im Karnevalfieber. Alle Geschäfte sind geschlossen und teilweise mit Paletten gesichert.

 

Auch die alten Leute mit ihren Krückstocken wackeln mit ihrem Po und tanzen. Die Leute hier haben das einfach im Blut.
Wir sind begeistert, aber auch immer wieder froh wenn wir am Schiff sind, denn es ist sehr, sehr laut.


14.08.2013- 23.08.2013 Wir sind immer noch in Grenada und es gefällt uns hier. Oft fahren wir mit dem Schlauchboot zum Dinghisteg und dann weiter mit den Öffis. Es sind kleine Busse die man am Straßenrand jederzeit anhalten kann. Man sitzt zwischen den Einheimischen und wenn man will kann man kann überall wieder aussteigen. Es ist einfach und unkompliziert hier und alle sind sehr freundlich.
Am Abend zur Happy Hour treffen wir immer einige Schifferlfahrer zum Plaudern, bis zu 16 Leute die auch alle am Schiff leben.


Am Nachmittag fährt Kurt immer mit unseren Rabauken zum Schwimmen. Sie müßen jetzt eine Schwimmweste tragen. Nur so dürfen sie vom Schlauchboot aus ins Wasser springen und mit dem Ball spielen. Sie schwimmen immer um die Wette und das macht sie sehr müde. Völlig außer Atem kommen sie zurück aufs Schiff. Dann wird noch mit Süßwasser geduscht. Oft schlafen sie gleich danach ein. Aber es gefällt den Beiden sehr.