Sonntag, 25. Dezember 2016

06.06.-16.06.2016  2 Wochen Heimurlaub für mich. Am Haus sind einige Renovierungsarbeiten fällig und Termine werden vereinbart. Kurt bleibt mit den Hunden in der Marina Puerto Calero.
Ich bin endlich wieder am Schiff und wir fahren für ein paar Tage in die Ankerbucht Papagayo vor der Marina Rubicon. Wir genießen die ruhige Zeit.



Es geht wieder weiter nach Marina San Miguel / Teneriffa. Dort werden einige Arbeiten erledigt und vieles repariert. Unser nächster Trip ist die Insel La Gomera, in den Hafen San Sebastian. Wir mieten wieder ein Auto. Wir treffen Andy der im Hafen eine Reparaturwerkstätte hatte und jetzt als Nachwächter in der Marina arbeitet. Es werden täglich kleine Ausflüge gemacht und Duna und Elbe gefällt es sehr hier in den Bergen herumzulaufen.
Auch Christian besuchen  wir, der ja leider sein Lokal in San Sebastian geschlossen hat. Peter der hier einige Häuser besitzt versorgt uns mit frischem Gemüse und Schnittlauch aus seinem eigenen Garten.



Nach 2 Wochen in La Gomera geht es wieder zurück nach San Miguel/ Teneriffa. Dort treffen wir Ludwig der uns sehr behilflich ist und Maria Almhofer, die Mutter von Tom - welch ein Zufall, so klein ist die Welt.
Unser nächstes Ziel ist wieder Lanzarote. Ich muss ja für 5 Wochen wieder nach Linz und meine Baustelle beenden. Auch ein Durchcheck im Krankenhaus ist fällig. Kurt bleibt mit den Hunden wieder in der Marina Puerto Calero. Es wird wieder ein Auto gemietet und so können unsere Rabauken im Gelände frei laufen und Ballspielen. Kurt hat am Schiff viel zu arbeiten.
Nach 5 Wochen Baustelle komme ich völlig erschöpft wieder aufs Schiff. Wir bleiben noch 2 Wochen in der Marina. Alles wird wieder geputzt und die Wäsche wird gewaschen, aber zwischendurch faulenzen wir. Es geht wieder in die Bucht Papagayo wo wir wieder ankern. Hier genießen wir es so richtig und lassen unsere Seele baumeln.

17.10-26.10.2016 Es geht wieder zurück nach Teneriffa in die Marina San Miguel. Wir besorgen uns wieder ein Leihauto. Einkäufe werden getätigt und putzen ist angesagt.


27.10-05.11.2016 Heute kommen uns Karin und Rudi für 10 Tage besuchen. Wir holen sie am Flughafen ab. Sie bringen uns 23kg Ersatzteile mit - DAANKE
Es gibt eine herzliche Begrüßung und viel zu erzählen. Am Freitag machen wir uns auf den Weg nach La Gomera. Die Überfahrt ist ruhig und wir genießen die Fahrt. In San Sebastian bekommen wir wieder unseren üblichen Liegeplatz. Kurt besorgt ein Leihauto und wir machen sehr viele Ausflüge. Karin und Rudi fühlen sich wohl. Aber leider vergeht die Zeit wie im Fluge und wir müssen wieder zurück nach Teneriffa in die Marina San Miguel. Am Samstag fliegen die Beiden wieder zurück nach Österreich.



06.11- 18.11 2016 Viele Arbeiten werden erledigt. Unser Zweitanker und eine Winch werden endlich nach 2 monatiger Verspätung geliefert. Jetzt fehlt nur noch die Ankerkette. Im Hafen ist ziemlich viel los. Die Schiffe liegen in 2er und 3er Paketen.


19.11.-26.11.2016 Karla und Bert besuchen uns für eine Woche. Wir holen sie am Flughafen ab. Auch sie bringen wieder viele Sachen mit. Für Duna und Elbe ca.10kg Kaustangerl und für uns viele Leckereien und Lebkuchen. Diese Woche faulenzen wir, machen aber zwischendurch mehrere kleine Ausflüge.
Bert silikonisiert mir in der Küche meine Arbeitsplatte neu ein und im Bad den Waschtisch. Das kann Bert wirklich perfekt - Daanke
Sonst lassen wir die Seele baumeln und genießen die Zeit mit den Beiden. Am Samstag ist auch für Karla und Bert der Urlaub wieder vorbei und sie fliegen wieder zurück nach Linz.




27.11.-15.12.2016 Wir feiern den ersten Advent und ich hab auch einen Adventkranz an Bord. Wahnsinn wie die Zeit vergeht.


Große Freude bereitet uns der Besuch von Günther, er ist in Gran Canaria auf Urlaub und fliegt für einen Tag zu uns nach Teneriffa. Es gibt viel zu erzählen.


Arbeiter bauen unsere Winch ein. Es wird geflext und geschweißt und gestrichen und, und, und ...
Wir warten immer noch auf unsere Ankerkette.



Miss Pezi wird Modell....Fotografen machen für Strickmoden Fotos bei uns an Bord. Welch ein Aufwand für ein paar Fotos....


16.12 - 26.12.2016  Wir warten immer noch auf unsere Ankerkette, Weihnachten feiern wir hier in der Marina San Miguel bei uns an Board.


Sonntag, 5. Juni 2016

14.01 - 27.04.2016 WERFTARBEITEN
Die Arbeiten gehen langsam voran. Es sind viele Feiertage und auch der Karneval wird heftigst gefeiert.
Unsere Propeller werden erst Mitte April geliefert. Unser Werftkoller ist schon sehr gross. Es ist viel Dreck und Sand in der Werft und wir kommen vor lauter putzen gar nicht mehr heraus. Am Nebenschiff wird sandgestrahlt und wir haben den ganzen Dreck und Sand an Bord. Duna hat wunde Pfoten bekommen. Gottseidank habe ich eine gute Salbe mit. Sie muss Socken tragen. Nach ein paar Tagen ist alles wieder verheilt.
400 Liter Farbe und 40Liter Verdünnung werden aufgetragen. Unsere Fenster werden auch mitgespritzt.
Mit Dirk verbringen wir auch sehr gemütliche Stunden. Kai ist auch sehr lustig und sehr behilflich bei einigen Besorgungen. Bernd kommt uns täglich besuchen und Kurt und er gehen mit den Hunden aus. Den Abend verbringen wir fast immer in der Marinabar.













 


28.04.2016 Heute ist der grosse Tag! Wir kommen ins Wasser. Bernd kommt schon um 8 Uhr. Alles wird vorbereitet. Aber wie heisst es:"No Stress in Cabo Verde !" Und so wird es Nachmittag bis wir endlich schwimmen. Alles wird ausprobiert und getestet. Es funktioniert alles "JUHU!". Nach der Probefahrt gehts zur Tankstelle. 8700l Diesel werden gebraucht und wir tanken hier super günstig. Ein Liter für Euro 0,46. In der Marina bekommen wir einen Längssteg.



29.04.2016 Alles wird noch geputzt und für die Überfahrt eingekauft. Kurt und Bernd gehen in der Früh mit den Hunden. Am Abend ist es noch sehr gemütlich in der Marinabar.


30.04.2016 Wir wollen heute weiter. Kurt und Bernd gehen in der Früh mit den Hunden. Dann gibt es ein letztes gemütliches Frühstück mit Bernd. Kai kommt auch zum Verabschieden vorbei. Wieder heißt es Abschiednehmen von ganz lieben Freunden, besonders von Bernd, mit dem wir ja ein Jahr gemeinsam verbracht haben. Er ist uns sehr ans Herz gewachsen. Aber wir werden ihn wiedersehen und wir bleiben in Verbindung. Mittag heißt es dann: "Leinen los!". Das Meer ist ruhig und wir genießen die Fahrt. Endlich schwimmt unsere Miss Pezi wieder.


01.05.-05.05.2016  830sm sind zu fahren. Die ersten zwei Tage war es ziemlich ruppig. Wir hatten die Welle von vorne und den Wind auch. Duna und Elbe waren 2 Tage seekrank. Kurt und ich wechseln uns beim Fahren wie üblich ab. Am 3.Tag wurde es endlich ruhiger. Kurt muss die Stopfbuchsen der Wellen immer wieder einstellen und schmieren.
Sonst läuft alles optimal. Auch Duna und Elbe haben sich wieder erholt und sie spielen an Bord wilde Jagd. Alles hat sich wieder eingespielt und wir sind HAPPY. Am Donnerstag Mittag laufen wir in Marina San Miguel auf Teneriffa ein. Wir werden gleich freundlich von Rafael dem Hafenmeister begrüßt und wir bekommen einen super Längssteg. Ein bisserl müde sind wir schon von der Überfahrt, aber jetzt haben wir ja wieder Zeit zum Erholen.


06.05.-10.05.2016  In der Früh führen wir die Hunde aus. Hier kann man super ballspielen mit den Beiden. Nach dem Frühstück besorgen wir uns ein Leihauto. Wir sind wieder in Europa und es gibt wieder alles zu kaufen. Teilweise sind wir überfordert mit all den vielen Sachen, aber wir füllen unsere Lager wieder auf.
Ludwig, ein Freund von Bernd kommt uns besuchen. Er ist ein sehr netter und hilfsbereiter Mensch, wir werden ihn wiedertreffen wenn wir das nächste Mal nach Teneriffa kommen.
Am Abend gehen wir immer in eines der vielen gemütlichen Restaurants.


11.05.-13.05.2016 Hunde ausführen, gemütlich Frühstücken und einkaufen, so verbringen wir den Tag. Am Späten Nachmittag fahren wir zum Flughafen und holen Ludwig und Renate ab. Sie besuchen uns für 3 Wochen. Es gibt eine herzliche Begrüßung und es gibt viel zu erzählen.


14.05.-20.05.2016 Kurt fliegt für eine Woche nach Österreich. Die Hunde führe ich alleine aus, jede einzeln. Es gibt Katzen hier und wenn Duna und Elbe beschließen gemeinsam an der Leine zu ziehen kann ich sie nicht mehr halten. Also wir jede einzeln ausgeführt, jede eine Stunde. Dann gibt`s ein gemütliches Frühstück mit Ludwig. Renate schläft gerne länger.
Renate und Ludwig machen kleine Ausflüge und ich haushalte.... Am Abend gehen wir immer in eines der vielen Restaurants.


21.05.2016 Hunde ausführen, gemütlich frühstücken usw. Renate und Ludwig sind mit dem Leihauto unterwegs und ich freue mich schon auf den Abend. Kurt kommt wieder nach Hause aufs Schiff. Wir werden ihn am Abend vom Flughafen abholen. Kurt kommt pünktlich an und es geht gleich zurück zum Schiff. Alles wird ausgepackt und wir gehen zum Italiener essen. Mmmh lecker! Es gibt viel zu erzählen.


22.05.2016 Nach dem Hunde ausführen und dem gemütlichen Frühstück, werden die ganzen Mitbringsel fürs Schiff ausgepackt und verstaut. Dann genießen wir den Sonntag und faulenzen.


23.05.-24.05.2016 Wir wollen weiter nach Lanzarote. Nachdem Hundespaziergang und dem gemütlichen Frühstück wird alles aufgeräumt und verstaut. Mittag heißt es dann "Leinen los". 200sm sind zu fahren, aber wir werden einige Stopps in Ankerbuchten verbringen. Die Fahrt ist etwas ruppig.1,5m hohe Wellen von der Seite bzw. von allen Richtungen. Aber Miss Pezi läuft und wir fühlen uns wohl. Wir wechseln uns beim Fahren ab, auch Ludwig steht am Steuer.
Die Wellen werden höher und Duna und Elbe werden seekrank. Beide erbrechen. Es dauert nicht lange da erwischt es auch Renate heftig. Sie bleibt während der ganzen Fahrt in der Gästekabine. Wir beschließen bis Lanzarote durchzufahren, da auch die Ankerplätze ziemlich unruhig sind. Am Nachmittag kommen wir in der schönen Marina Puerto Calero an. Wir bekommen einen super Anleger und Kurt besorgt auch gleich ein Leihauto. Am Abend gehen wir in ein italienisches Restaurant, wo wir gleich freudig von der Belegschaft begrüßt werden. Sie kennen uns noch vom Vorjahr.


25.05.-27.05.2016  In der Früh gehen wir immer mit den Hunden aus. Mit dem Auto fahren wir mit ihnen in ein freies Gelände wo sie freilaufen und Ballspielen können. Dann wird frisches Brot gekauft. Ludwig ist in der Zwischenzeit schon aufgestanden und wir genießen das gemeinsame Frühstück. Renate schläft noch. Um 11 Uhr fahren wir mit dem Auto aus und zeigen den Beiden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Insel. Renate und Ludwig gefällt es. Am Abend gehen wir wie immer zum Italiener und lassen bei Bier und Wein den Abend gemütlich ausklingen.








 




28.05.-30.05.2016  Relaxen ist angesagt. Nach den Hundespaziergängen und den gemütlichen Frühstück genießen wir die Tage mit faulenzen. Naja, ein paar Tätigkeiten werden schon gemacht. Kurt und ich waschen das ganze Schiff und entsalzen es. Renate hat mir beim polieren der Reling geholfen, aber sonst haben wir es uns so richtig gutgehen lassen und die Abende bei gutem Essen, Bier und Wein gemütlich ausklingen lassen.



31.05.2016 Es herrscht Aufregung an Bord. Renate und Ludwig fliegen heute nach Hause. Alles wird eingepackt. Die Hunde wissen nicht was los ist. Als dann Ludwig auch noch die Koffer vom Gästezimmer hoch trägt, schauen Beide ganz betroffen. Wir bringen Ludwig und Renate zum Flughafen und es gibt eine herzliche Verabschiedung. Die 3 Wochen sind wie im Flug vergangen. Als wir wieder zum Schiff kommen sind Duna und Elbe sichtlich erleichtert, keiner von uns Beiden ist fortgefahren.


01.06.-05.06.2016 Hunde ausführen, gemütlich Frühstücken, Wäsche waschen, Putzarbeiten erledigen und einkaufen, so genießen wir die Tage. Das Wetter ist auch besser geworden, es ist wärmer und es geht kaum Wind. Wir genießen es.....


Donnerstag, 14. Januar 2016

13.12.-17-12.2015 Wir genießen die Zeit in der Marina und warten immer noch auf unseren Gashebel und unsere Schraube fürs Dinghi....


18.12.-19.12.2015 Wir verlassen Mindelo und wollen 130sm weiter nach Sal in die Bucht Palmeira. Dort warten Bernd, Dirk, Angelika und Stefan auf uns.
Der Gashebel und die Schraube sind immer noch nicht angekommen. Aber wir haben ja unser kleines Dinghi mit 5PS Aussenbordmotor als reserve. Die Überfahrt ist wieder wunderschön und wir kommen am Samstag früh in der Bucht Palmeira an . Dort lassen wir den Anker fallen. Bernd und Dirk kommen gleich mit ihrem Dinghi angefahren und begrüssen uns herzlich. Es gibt viel zu erzählen. Auch den Abend verbringen wir sehr gemütlich mit den Beiden bei uns an Bord.


20.12.2015-21.12.2015 Um 4 Uhr früh wird es etwas ungemütlich.Es herrscht kräftiger Schwell und Kurt kontrolliert den Anker. Der Wind von Land hat ausgelassen. Wir beschliessen das Ankerfeld zu verlassen. Beim Ankerholen, es waren ca.20m von 32m geholt, war die Winde auf einmal ohne Antrieb. Wir haben vermutet das der Anker bockiert oder festsitzt ( später stellte sich heraus ein Teil der Hydraulik war gebrochen). Beim Versuch sich dann gegen den Anker mit laufenden Motoren freizufahren, kam eine unverhältnismäßig hohe Dünung und hat uns in Richtung Küste versetzt. Im Wellental sind wir dann schon mit einem kräftigen Schlag auf felsigen Untergrund aufgeschlagen. Beim Versuch sich mit den Motoren wieder zu befreien haben dann auch die folgenden hohen Wellen das Schiff immer wieder kräftig Aufsetzten lassen und die Propeller demoliert. Somit waren wir manövierunfähig. Aber wir haben keinen Wassereintritt.
Alles ist geflogen. Sämtliche Verriegelungen und Laden wurden ausgerissen. Die Deckenplatten fielen herunter. Die Bildschirme, Computer und Drucker, alles vermischte sich am Boden. Auch in der Küche und im Salon das selbe Dillema. Nun haben wir versucht mit dem am Vorschiff stehenden Kran uns Meter für Meter durch einholen der Kette wieder ins tiefere Wasser zu holen. Der Versuch ist jedoch gescheitert, da der Anker diesen Druck nicht halten konnte.
Auch der Versuch von befreundeten Seglern oder Fischern freigeschleppt zu werden scheiterte. Zum Ersten waren zu hohe Wellen und zum Zweiten hatten diese Boote nur 60-80 PS und waren viel zu schwach um uns freizuschleppen. Ein passender Schlepper, der einzige auf den Kap Verden war zu diesem Zeitpunkt ca.130sm entfernt. Wir versuchen zu retten und zu sichern. Unser Schiff hat eine 20 Grad Neigung, einmal nach links gekippt und einmal nach rechts mit starkem Aufprall. Über Funk nehmen wir mit Bernd und der Hafenbehörde Kontakt auf. Bernd hilft uns sehr, er spricht Kriol und verhandelt auch mit dem Hafenmeister. Er will E 75.000.- in bar, sonst fordert er das Abschleppschiff nicht an. Aber es ist Sonntag und wie soll das gehen. Kurt schreibt an die Versicherung und zum Glück hat Herr Boris Quiotek unsere Nachricht gelesen und setzt sich gleich mit uns in Verbindung. Am Montag wird der Betrag von der Versicherung gleich überwiesen und so konnte das Abschleppschiff bestellt werden. Wir haben immer noch hohe Wellen und es schmeist uns kräftig hin und her. Wir mussten an Bord bleiben, es war einfach unmöglich anzulanden. Bernd wollte uns mit dem Dinghi besuchen, aber er hatte keine Chance.
Aber ausser vielen blaue Flecken und Muskelverspannungen haben wir nichts abbekommen. Auch Duna und Elbe haben alles gut überstanden. Wir alle wollen nur endlich hier herunter vom Riff.
Sogar im kapverdischen Fernsehen wurde über uns berichtet.  http://www.rtc.cv/index.php?paginas=13&id_cod=45801






22.12. - 23.12.2015  Um 9 Uhr ist dann endlich unser Abschleppschiff in Palmeira eingelaufen und legt sich an die Kaimauer. Vieles muss vorbereitet werden. Bernd ist wieder die ganze Zeit für uns da. Er bespricht mit dem Kapitän alle Schritte.Wir müssen auf die Flut warten und der höchste Wasserstand ist erst um 18 Uhr. Um 16 Uhr fangen bereits Schwimmer an uns die schweren Stahlseile zu bringen und zu befestigen. Um 17 Uhr gehts dann los.
Zuerst ganz vorsichtig und dann mit viel Kraft werden wir freigezogen. Das ganze Ankerfeld ist voll mit Schifferlfahren und alle beobachten dies mit Spannung. Es krachte und rummste gewaltig, aber aufeinmal waren wir frei. "Wir schwimmen" Über Funk hörten wir die ganze Schifferlfahrergemeinde "BRAVO,BRAVO" rufen, auch wurde kräftig gehupt. Sofort kommt ein Taucher und kontrolliert das Unterschiff. Kurt kontrolliert im Maschinenraum.


" Kein Wassereintritt"! Wir werden zur Kaimauer geschleppt. Formalitäten werden erledigt. Zuerst kommt der Hafenmeister, viele Formulare werden ausgefüllt. Bernd und Dirk schleppen unser neues Dinghi, dass ja auch von Bord gegangen war, heran und sämtliche andere Teile die sie am Ufer geborgen haben. Unser neues Dinghi mit null Fahrstunden ist ein Totalschaden. Kurt und Bernd gehen noch zur Hafenpolizei.
Um 23 Uhr ist dann Abfahrt nach Mindelo wo es eine große Werft gibt. Die Überfahrt ist ruhig und wir können zum ersten Mal wieder ein paar Stunden schlafen. Kurt bleibt aber am Führerstand. Um 18 Uhr kommen wir in Mindelo vor der Werft an. Wir werden an die Kaimauer gelegt. Wieder herrscht kräftiger Schwell, ein Fender nach dem anderen geht kaputt und die Leinen reißen.


24.12.2015 Kurt geht zum Werftmanager und hofft,dass wir heute noch aus dem Wasser kommen. Der Hafenmanager verneint, da sie heute nur bis Mittag arbeiten und einige Vorbereitungsarbeiten nötig sind. Kurt hat Überstunden angeboten, aber es war nichts zu machen. So müssen wir im Schwell liegen bleiben. Ein Wachtmeister bringt uns am Abend für zwei Bier ganz große Reifen. Jetzt werden wenigstens die restlichen Fender geschont. Der Schwell wird etwas weniger und wir liegen ruhiger. Weihnachten feiern wir ganz bescheiden. Wir können zum ersten Mal durchschlafen.


25.12.-27.12.2015 Wir liegen jetzt relativ ruhig und können mit den Aufräumarbeiten beginnen. Am Montag kommen wir aus dem Wasser.


28.12.2015 Alles wird vorbereitet. Taucher kontrollieren das Unterschiff. Es werden extra Schweißarbeiten für die Untergestelle gemacht und am Nachmittag ist es dann soweit. Ein Hafenschlepp manövriert uns zu den bereitgestellten Wägen. Taucher kontrollieren wieder alles. Ein Werftarbeiter hilft uns am Schiff. Alles geht gut und wir kommen sicher an Land. Sogar eine Treppe wird gleich montiert. So können wir mit den Hunden sehr gut an Land.

 



29.12.-30.12.2015 Die Schäden werden beäugt. Kurt spricht mit dem Werftmanager. Bekannte aus Mindelo besuchen uns und wir sind immer noch am Aufräumen.
Zu arbeiten können die Werftarbeiter noch nicht beginnen, der Sachverständige von der Versicherung kommt erst am 02.01.2016.




31.12.2015-01.01.2016 Wir gehen heute feiern. In der Marinabar gibt es ein leckeres Sylvestermenü und es sind einige Seglerfreunde hier. Dennoch beschließen wir um 11 Uhr nach Hause aufs Schiff zu gehen. Wir trinken Champagner und tanzen beim Mitternachtswalzer ins neue Jahr. Die Hunde tanzen mit. Wir plaudern bis 3 Uhr früh und sind froh - uns ist nix passiert.



02.01.-09.01.2016 Herr Hagenah von der Versicherung kommt Mittag am Flughafen an. Wir holen ihn ab. Er hat selber sehr viele Stahlschiffe gebaut und ist sehr kompetent. Alle Schäden werden aufgenommen, alles wird vermessen und mit der Werft besprochen. Viele Teile müssen in Europa bestellt werden.
Wir werden wohl bis Mitte März hier in der Werft sein bis alles wieder in Ordnung ist. Der Sachverständige sagte wir haben Glück, dass unser Schiff so robust gebaut ist. Jedes andere Schiff hätte es am Riff zermalmt.


10.01.-13.01.2016 Jetzt sind wir wieder allein. Herr Hagenah von der Versicherung ist gestern abgereist. Wir haben uns eine starke Verkühlung zugezogen und liegen flach....Am Schiff wird schon fleißig gearbeitet.