Mittwoch, 20. Februar 2013

25.01.2013 Bei Schneegestöber fahren wir mit dem Leihauto um 3 Uhr früh in Linz los.Wir müßen nach Wien und unser Flieger geht um 6.30 nach Teneriffa. Wir starten pünktlich und kommen ohne
Verspätung an. Wir fahren gleich zur Hundepension und holen Duna und Elbe. Die Freude war groß,
hinein ins Auto und weiter geht es nach Santa Cruze in den Hafen. Dort empfängt uns Paul, der während Kurt's Abwesenheit am Schiff war. Alles wird ausgepackt und verstaut.Am Abend gehen wir in die Stadt und es gibt köstlichen frischen Fisch und span. Wein.

26.01.2013 Wir schlafen etwas länger, frühstücken gemütlich und Kurt und ich führen die Hunde aus.
Dann fahren wir in einen großen Supermarkt und machen unseren Großeinkauf für die
Atlantiküberquerung. Zwei volle Einkaufwägen nur mit Lebensmitteln werden eingekauft und später an Bord muß alles verstaut werden. Die Zeit vergeht wie im Fluge und wir verstauen und schlichten bis Abends. Kurt und ich spazieren in ein nettes Restaurant und wir essen und trinken wieder köstlich. Paul wollte heute am Schiff bei den Hunden bleiben. Ich gehe bald schlafen. Kurt und Paul tratschen bis Mitternacht.

27.01.2013 Wir haben heute alle verschlafen und es ist schon halbzehn bis wir frühstücken. Dann werden die Hunde ausgeführt, das Leihauto wird zurückgegeben, alle Sachen befestigt, der Geschirrspüler bekommt einen Riegel und alles wird vorbereitet für die morgige Abfahrt. Ich putze das Schiff und die ganze Wäsche wird gewaschen. Am Abend sind wir für morgen startklar. Später gehen wir in die Fußgängerzone, wo wir ein letztes Mal die gute einheimische Küche geniessen. Wir gehen bald schlafen.

28.01 - 31.01.2013 Es ist soweit - wir stehen bald auf, frühstücken gemütlich und führen die Hunde aus. Kurt muß noch zur Hafenpolizei wo wir die Ausreise in unseren Papieren bestätigt bekommen. Dann legen wir ab.
Wir werden ca.15 Tage am offenen Meer unterwegs sein. Unser Zielhafen ist St. Martin in der Karibik. Der Atlantik ist ruhig. Paul hat Nepton mit 3 Stamperl Rum beschworen und so kann nichts mehr passieren. Wir wechseln uns beim Fahren ab. Kurt fährt bis Mitternacht, dann beginnt mein Dienst. um 4 Uhr löst mich Paul ab und 4 Stunden später ist Kurt wieder an der Reihe und so dreht sich unser Dienst im 4 Stunden Takt. Am Abend koche ich und wir geniessen unsere gemeinsame Mahlzeit. Die Zeit vergeht sehr schnell, wir geniessen die Sonne, Flippers begleiten uns und Duna und Elbe haben immer etwas zu sehen. Sie schlafen sehr viel und ab und zu beginnt die wilde Jagd, rund ums Führerhaus, rein ins Schiff, die Treppen runter und wieder hinauf. Auch sie geniessen die
Fahrt und sind sehr froh wieder bei uns zu sein.




01.02.-04.02.2013 Wir sind nun schon einige Tage unterwegs und fahren mit 8 Knoten gemütlich dahin. Die Uhr wird um 3 Stunden zurückgestellt und die Hälfte unserer Strecke von 2650 Sm haben wir schon zurückgelegt. Einer von uns sitzt immer am Steuer,einer schläft immer und einer geniesst draußen die Sonne. Am Abend koche ich immer und es gab Blunzengröstl mit Sauerkraut, Putengeschnetzeltes und viele Fischgerichte. Es geht uns gut und alles ist sehr harmonisch.





05.02.- 11.02.2013 Unsere Miss Pezi tuckert gemütlich dahin und wir stellen die Uhr wieder um 1 Stunde zurück. Das Meer ist ruhig und Paul hat beschlossen zu fischen. Es dauert nicht lange und schon hat er einen 6kg großen Thunfisch an der Angel. Er putzt und filetiert das Prachtstück und ich koche uns am Abend ein wunderbares Thunfischtartar. Meine zwei Männer sind begeistert und der Rest, das sind viele Portionen werden eingefroren.
Endlich ist Land in Sicht und wir kommen um 20 Uhr in St.Martin in der Simpsonbay an. Es ist schon finster und wir werfen den Anker. Wir freuen uns über die gelungene Atlantiküberquerung, feiern noch ein wenig und gehen bald schlafen.




12.02.2013 Wir fahren weiter in die Marigotbay, das ist der franz. Teil der Insel. Dort ankern wir und Kurt fährt mit dem Schlauchboot zum Einklarieren. Alles ist hier kein Problem und nach 45 Minuten ist alles erledigt. Wir faulenzen fast den ganzen Nachmittag, denn ein bißchen müde sind wir schon. Später fahren wir mit dem Schlauchboot zum Dinghisteg und spazieren die Hauptstraße entlang. Menschenmengen stehen am Straßenrand, denn heute ist Karneval und laute karibische Musik ist zu hören. Hier wird ordentlich gefeiert. Am Abend geniessen wir die kreolische Küche und den guten franz. Wein.




13.02.2013 Ich stehe bald auf und geniesse in der Wärme (26 Grad um 6 Uhr früh) den Sonnenaufgang. Später führen wir die Hunde aus und kaufen frische Baguette und Croissant. Dann wird ausgiebig gefrühstückt und herum getrödelt.
Wir stellen mit Entsetzen fest- unser Internet funktioniert nicht. Wir fahren an Land und erfahren, hier gibt es nur Internetcafes wo mann sich einloggen kann. Na super - bei einem Pc flimmert der Bildschirm und beim Anderen hält der Akku nicht mehr. Also werden wir morgen ein Auto mieten, ein Elektronikgeschäft suchen und einen neuen PC kaufen.
Nachmittag faulenzen wir und Paul bleibt an Land. Er will die Insel erkunden. Wir treffen uns am Abend in einem kreolischen Lokal, essen wieder köstlich und lassen später den Abend an Bord gemütlich ausklingen.

14.02.2013 Wir verschlafen! Schnell wollen wir mit den Hunden raus bevor es zu warm wird. Rein ins Schlauchboot und zum Dinghisteg, aber kurz bevor wir an Land kommen, kommt ein großer Regenguß. Wir werden alle tropfnaß. Also fahren wir wieder zurück zum Schiff, ziehen unsere naßen Sachen aus und frühstücken erst mal gemütlich. Später führen wir die Hunde aus. Mittag fahren Kurt und Paul mit dem Schlauchboot in die Lagune einkaufen. Neue nautische Reiseführer und zwei Benzinkanister werden erstanden.Nachmittag faulenzen und baden wir ein wenig und am Abend besuchen wir wieder ein nettes kreolisches Restaurant.

15.02.2013 Wieder stehe ich bald auf und warte auf den Sonnenaufgang.Kurt, Paul und die Hunde schlafen noch. Ich geniesse die Ruhe und das langsame aufwachen der Natur. Später führen Kurt und ich die Hunde aus und wir gehen zum Bäcker einkaufen. An Bord gibt es ein gemütliches Frühstück und der Morgenschwumm wird erledigt.Der nächste Schaden ist perfekt- die Cafemaschine gibt den Geist auf. Kurt versucht sie zu rep. aber es ist ein Totalschaden. Einkaufen ist angesagt! Auf zum Dinghisteg und weiter mit dem Taxi nach La Palapa. Dort gibt es angeblich ein Elektronikgeschäft.
Aber weit gefehlt, wir suchen zu Fuß weiter aber weit und breit ist kein Elektronikgeschäft. Mit dem Bus geht es wieder zurück in die Marigot Bay. Am Nachmittag spazieren Kurt und ich hier weiter, jede Seitenstraße wird abgegangen und wir werden fündig. Ein Laptop und ein I-Pad werden erstanden, Cafemaschinen gibt es nur mit Filter. Wir beschliessen für die nächsten Tage auf Nescafe umzusteigen. Am Abend spazieren wir in den Ort und da ist einiges los. Drei Bands haben ihre Bühnen aufgebaut und die laute Musik überschlägt sich. Wir suchen ein Lokal ein wenig abseits und
essen und trinken wieder vorzüglich. Ein wenig Wehmut ist heute dabei. Paul wird morgen heimfliegen und er hat uns doch mehr als einen Monat begleitet. Wir lassen die Zeit ein wenig revue passieren und stellen fest - es war sehr schön, aber die Zeit ist viel zu schnell vergangen. An Bord stossen wir auf die gelungene Überfahrt noch einmal an.




16.02.2013 Kurt und ich stehen bald auf und führen die Hunde aus. Wir kehren beim Bäcker ein und kaufen frische Baguette und Croissant. Dann geht es zurück an Bord. Dort frühstücken wir gemütlich und Paul packt seine Sachen ein. Um 10 Uhr gibt es eine herzliche Verabschiedung und Kurt fährt Paul ans Ufer wo er mit dem Taxi zum Flughafen fährt.
Jetzt sind wir wieder allein. Wir fahren mit dem Schlauchboot in die Lagune einkaufen. Denn Nachmittag verbringen wir gemütlich mit Nescafe trinken, sonnen und baden. Am Abend geniessen wir in einem netten Restaurant. Wo wir eine köstliche Fischsuppe speisen und franz. Wein trinken.





17.02.2013 Ich stehe wieder bald auf und geniesse den Sonnenaufgang. Später führen wir die Hunde aus und kaufen beim Bäcker ein. An Bord gibt es wieder ein gemütliches Frühstück. Wir trödeln den ganzen Vormittag herum. Denn  Nachmittag verbringen wir im Internetcafe, aber das Netz ist völlig überlastet. Wir werden es morgen noch einmal versuchen.
Wir essen etwas früher und verbringen den Abend an Bord gemütlich mit einem Fernsehfilm.
 



18.02.2013 Meine Nierenschmerzen haben sich noch nicht gebessert und so führt Kurt heute die Hund alleine aus. Ich behandle mich mit Nierentee und MMS-Tropfen. Mittag geht es mir schon besser und am Abend bin ich wieder topfit. Wir wandern wieder ins Internetcafe und endlich gelingt es uns unsere Post zu erledigen und den Blog zuschreiben. Am Abend besuchen wir wieder eines der netten franz.kreolischen Lokale und essen und trinken wieder vorzüglich.