Sonntag, 13. Dezember 2015

25.10.-01.11.2015 Wir genießen die Bucht hier in Tarrafal. Auch putzen und kleine Arbeiten werden erledigt. Wir kochen täglich selbst und genießen die Zeit mit Bernd. Duna und Elbe schwimmen täglich und so vergeht die Zeit im Nu.


02.11.-03.11.2015 Wir wollen weiter zur Insel Brava. 60sm sind zu fahren. In Faja de Aqua wollen wir ankern. Leider ist es für uns viel zu schmal . Brava ist die kleinste bewohnte Insel der Kap Verden, wird aber als die schönste bezeichnet. Die Insel in ihrer Gesamtheit ist die fruchbarste und feuchteste des Archipels. Angebaut werden Mais, Bohnen, Bananen, Süsskartoffel und Zuckerrohr. Die vielen Büsche von Hibiskus, Bougainvillea fallen auf, die in dem feucht- tropischen und doch regenarmen Klima prächtig gedeien. Oft sieht man Dattel- und Kokospalmen. Wir fahren weiter nach Porto da Faja. Eine wunderschöne Bucht. Leider können wir nicht anlanden. Es ist zuviel Brandung.
 




04.11.2015 In der Früh fahren wir weiter in die Bucht Porto dos Feirreros. Eine wunderschöne Bucht mit netten Bewohnern die uns gleich mit ihren Schiffen begrüßen. Auch hier können wir nicht anlanden.




05.11.2015 Wir verlassen Brava und fahren zurück zur Insel Maio. Die Gegenströmung macht uns zu schaffen. Wir fahren sehr langsam und kommen erst bei Dunkelheit in Maio an. Zum erstenmal ist uns unsere neue Wärmebildkamera sehr behilflich. Es sind viele unbeleuchtete Fischerboote unterwegs und wir können sie auf der Wärmebildkamera sehr gut erkennen.


06.11.2015 Es geht weiter nach Boa Vista / Sal Rei. Wieder haben wir heftige Gegenströmung. Auch der Impeller der rechten Maschine geht kaputt. Kurt wechselt ihn während der Fahrt, aber schon nach 1,5 Stunden ist er wieder kaputt. Wir fahren mit einer Maschine bei teilweise 2 Knoten weiter.
Wieder kommen wir erst in der Nacht in Boa Vista an. Wir sind müde und fallen gleich ins Bett.


07.11-10.11.2015 Kurt kann alles richten und arbeitet im heissen Maschinenraum. Ca. 40 Grad hat es dort und er schwitzt. Jetzt können wir wieder weiter.
Wir wollen zur Insel Sal in die Bucht Palmeira. Die Fahrt ist wunderschön, alles funktioniert wieder und auch die Gegenströmung nimmt ab. In Palmeira bekommen wir wieder einen schönen Ankerplatz. Kleine Arbeiten werden erledigt und wir putzen. Sehr viel Sand hat sich wieder angesammelt.


11.11.-15.11.2015 Wir mieten ein Leihauto. Gar nicht so einfach, alles ist ausgebucht. Am Flughafen ergattern wir den letzten Wagen. Karla und Bert kommen uns heute für 2 Wochen besuchen. Wir freuen uns schon sehr. Sie kommen erst nach Mitternacht an. Es gibt viel zu erzählen. Wir tratschen bis 4 Uhr Früh.
Mit dem Leihauto erkunden wir die Insel und Kurt fährt mit uns über Stock und Stein. Bernd ist auch wieder hier und er ankert neben uns.Wir verbringen wieder sehr lustige Stunden bei uns an Bord. Am Samstag kommt Dirk mit seinem Segelschiff in die Bucht. Er kommt direkt von den Kanaren. Es gibt eine freudige Begrüßung und ein gemeinsames Frühstück bei uns an Bord. Mittag heißt es bei uns dann " Anker hoch" wir wollen weiter nach Santa Maria.









Hier herrscht sehr viel Schwell und wir überlegen an Land zu gehen. Letztendlich beschliessen wir den Steg zu nehmen. Rutschig und mit etwas Schwung gelingt uns die Anlandung. Wir verbringen einen sehr gemütlichen Abend mit gutem Essen in einem Restaurant direkt am Strand.


16.11.-19.11.2015 Wir fahren weiter zur Insel Boa Vista. In den 3 Stunden der Überfahrt fangen wir 2 Mahi Mahi und einen Wahoo. Karla ist begeistert und im Jagdfieber. Alles wird filetiert und eingefroren. 4 Filetstücke werden am Abend gleich verspeist.
Wir mieten wieder ein Auto und zeigen Karla und Bert die Insel. Wir geniessen die Zeit mit den Zweien und haben sehr viel Spaß.







20.11-21.11.2015 Weiter gehts nach Santa Monica. 18km Sandstrand unverbaut - Natur pur! Hier lassen wir die Seele baumeln, kochen selbst und haben wieder sehr viel Spaß.

 
 
22.11.2015 Es geht wieder zurück nach Sal Rei wo wir die Nacht wieder vor anker verbringen.


23.11.2015 Wir müssen wieder nach Sal zurück. Die Überfahrt ist wunderschön und wir geniessen es. In Santa Maria ankern wir. Es ist unser letzter gemeinsamer Abend mit Karla und bert. Wir kochen selbst und verbringen den Abend an Bord.


24.11.2015 Alles wird eingepackt. Es ist nicht allzuviel, denn Karla und Bert haben uns sehr viele Sachen aus Österreich mitgebracht und so kommt eine leere Reisetasche auch in den Koffer. Am Abend bringen wir Karla und Bert samt Gepäck von Bord. Wir wollen noch ein letztes mal gemeinsam in einem netten Lokal zu Abend essen. Es ist wieder sehr gemütlich und lustig, aber auch ein bisschen Wehmut ist dabei. Waren es doch wieder 2 sehr gemütliche und lustige Wochen mit den Beiden. Um 22 Uhr rufen wir ein Taxi und die Beiden fahren zum Flughafen. Der Flug ist erst um 1,15 Uhr.


25.11.-26.11.2015 Wir fahren 130sm weiter nach Mindelo. Wir haben ein neues Dinghi gekauft und angeblich liegt es schon beim Zoll. Das Meer ist ruhig und wir haben wieder eine schöne Überfahrt. Um 8 Uhr morgens kommen wir in der Marina in Mindelo an.


26.11.2015 Es herrscht kräftiger Schwell hier im Hafen. Wir reißen sogar eine Klampe am Steg aus. Also beschließen wir den Hafen zu verlassen und vor Marina vor Anker zu gehen. Hier liegen wir ruhig. Mit dem Dinghi fahren wir in die Hafenkneipe, wo wir einige Österreicher treffen. Es ist wieder sehr lustig.




28.11.2015 Der Schwell im Hafen beruhigt sich und wir fahren wieder in die Marina. Dieses mal legen wir röm.kath.an. Zwei nette Marineros helfen mir dabei die schweren Leinen zu befestigen. In der Früh steht neben uns im Ankerfeld ein großes Schiff sehr nach links gekränkt. Kurt meinte noch: " Ich glaub der geht unter!" Und wirklich wie wir so 2 Stunden im Hafen stehen, fällt es langsam um und versinkt. Wir erfahren dass es nicht sonderliches ist und die Schiffe werden auch nicht geborgen. Naja wir sind halt auf den Kap Verden.


29.11.-13.12.2015 Unser Dinghi samt Motor ist angekommen. Leider fehlen noch Gashebel und Schraube..... Wir warten....

 



Hier im Hafen herrscht Hochbetrieb und wir machen viele nette Bekanntschaften. Rudi ein Fährmann aus Schlögen von der Radfähre überwintert auch hier. Er hilft Kai bei der Wartung der Charterschiffe.


Unser altes Dinghi mit Motor haben wir auch verkauft. Es bleibt hier im Hafen. Viele Schifferlfahrer sind hier und warten auf den Absprung in die Karibik oder nach Brasilien. Es ist sehr gesellig und lustig hier.