Mittwoch, 23. August 2017

04.08.2017 Wir haben heute eine sehr schreckliche Nachricht bekommen. Kurts Mutter ist heute verstorben. Wir sind sehr, sehr traurig.


05.08.-08.08.2017 Kurt wird zur Beerdigung nach Österreich fliegen. Die Flugverbindungen sind sehr kompliziert. Er will mich auch nicht zu lange alleine lassen. Es ist Hurricane Season und man muss täglich die Wetterkarte studieren um rechtzeitig flüchten zu können.


09.08.-10.08.2017 Kurt fliegt heute nach Österreich und wird morgen am Abend in Linz ankommen. Ich liege mit dem Schiff in der Port Luis Marina und laut Wetterkarte sind momentan keine Hurrikans in Sicht.


11.08.2017 Kurt ist bei der Beerdigung und ich bin in Gedanken ganz fest bei der Familie. Am Abend geht Kurts Flieger wieder zurück nach Grenada.
Er war nur 24 Stunden in Österreich.


12.08.2017 Nach 2 Stunden anstellen beim Zoll kommt Kurt ziemlich müde wieder nach Hause auf Schiff. Daniela und Rene haben Kurt vom Flughafen abgeholt.
Es war eine Monstertour....


13.08.-17.08.2017 Ausruhen ist angesagt, auch ist es wieder sehr heiß....Hier ist Karneval und es geht so richtig rund. Auch wir sehen uns die schönen Umzüge an. Es ist sehr laute Musik und man spürt die Bässe am Brustbein. Sogar am Schiff, das ca. 300m vom Ufer entfernt steht spürt man es noch.
Man kann draußen nicht sitzen, also machen wir die Klimaanlage an und alle Türen zu. So kann man es aushalten.





 

18.08.2017 Wir fahren bei einer Segelregatta als Mutterschiff mit. Der Start ist in Le Phare Bleu, ca. 10sm von uns entfernt. Heute am Abend ist dort große Besprechung. Wir finden einen guten Ankerplatz, denn die kleine Marina dort ist voll mit Schiffen.



19.08.2017 Pünktlich um 7 Uhr ist Start. 11 Schiffe jeder Größe nehmen teil. Es ist eine schöne Fahrt und wir begleiten die Schiffe. Wir genießen es...


Um 15 Uhr sind auch die letzten in Carriacou in der Tyrell Bay eingetroffen. Am Abend ist große Preisverleihung für den ersten Durchgang. Rene ist der Commodore von der Round Grenada Regatta und ist auf Platz eins in seiner Klasse. Es gibt super gutes Essen und der Abend ist sehr lustig. Rene übernachtet bei uns an Bord.



20.08.2017 Startbeginn von der Race 2 von Carriacou nach Grenada/ Le Phare Bleu ist heute erst um 10 Uhr. Es herrscht Aufregung und um10.15 Uhr sind alle Schiffe wieder unterwegs.




Um ca. 3h Nachmittags wird die Race abgebrochen. Der Wind ist eingeschlafen und es weht kein Lüfterl. Die Schiffe sind großteils ohne Motor.
Ein 70ft klassisches Segelboot war auf Legerwall geraten und wir müssen es abschleppen. Sie haben großes Glück, denn 10 Minuten später wären sie auf ein Riff gespült worden. Auch dieses große Boot hat keinen Motor.


Auch ein kleines Segelschiff wird von uns abgeschleppt. Aber um 16 Uhr kommen alle Schiffe wieder gut in Le Phare Bleu an.



Am Abend ist große Siegerehrung. Rene bleibt auf Platz eins in seiner Klasse. Aber auch wir werden reichlich beschenkt. Danke Daniela und Rene.


21.08.2017 Wir schlafen aus und Mittag heben wir den Anker, es geht zurück in die Port Luis Marina. Am Abend feiern wir Renes 60zigsten Geburtstag.
Wir gehen ins Marinarestaurant und es ist sehr lustig.


22.08.- 24.08.2017 Es ist wieder sehr heiß. Um 8 Uhr morgens haben wir schon 30 Grad und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Wir erledigen nur das Notwendigste....


Mittwoch, 2. August 2017

27.06.-29.06.2017 Wir genießen die Zeit in Bequia. Kleine Arbeiten und Einkäufe werden erledigt. Wir lesen viel und genießen die gute Küche der vielen Restaurants.


30.06.-03.07.2017 Wir fahren 35sm weiter zur Insel Mayreau. In der Saline Bay ankern wir. Ein schönes Platzerl. Mayreau ist die kleinste bewohnte Insel der Grenadinen. Sie hat eine Fläche von 4km2 und erreicht eine Höhe von 86 Metern. Die Einwohnerzahl wird auf 300 geschätzt. Die Insel hat nur eine Straße und der einzige Ort heißt Old Wall. Uns gefällt es hier... Am Hügel steht eine katholische Dorfkirche.Von dort hat man einen sehr guten Ausblick zu den Tobago Cays. Auf der Insel gibt es nur 7 Autos. Es gibt weder eine Bank, keine Trinkwasseraufbereitung un keinen Flugplatz. Als Trinkwasser wird Regenwasser aufgefangen. Die Bewohner leben überwiegend vom Fischfang und jede Familie besitzt ein Fischerboot.








04.07.2017 Es geht weiter nach Palm Island. Mit dem Dinghi fahren wir nach Union Island zum Ausklarieren. Palm Island ist eine Privatinsel mit einem Luxushotel. Schifferlfahrer sind im Restaurant gerne gesehen. Auch gibt es einen Wächter am Strand.
Am Abend fahren wir in die Chatham Bay und geniessen in trauter Zweisamkeit den Sonnenuntergang an Bord.


05.07.2017 In der Früh heißt es wieder Anker hoch und es geht wieder nach Sandy Island. Dort ankern wir und schauen nach unseren Emails. Wir hatten ja einige Tage keinen Internetzugang. Die Naturparkwächter haben uns gleich entdeckt und kassieren die Tagesgebühr obwohl wir ihnen versichtern, gleich weiterzufahren. Naja, Touristennepp !!!
Nach einer Stunde fahren wir weiter nach St. Georg / Grenada in die Port Luis Marina. Dort werden wir gleich freudig begrüßt.


06.07.-11.07.2017 Wir haben viel zu tun. Die Hundehaarsandsalzkruste ist enorm. Innen wie Aussen wird alles geputzt. Die Betten gerichtet, denn morgen kommt Joachim mit Familie. Wir freuen uns schon sehr.


12.07-15.07.2017 Pünktlich um 21.45 Uhr landet der Flieger, aber wir mußten fast eine Stunde warten. Joachim hat für uns 60kg Ersatzteile und Fender mitgebracht und das wollte der Zoll genau alles sehen. Es gab eine sehr freudige und herzliche Begrüßung und dann ging es endlich zurück an Bord.
Es gibt viel zu erzählen und wir tratschen bis 2 Uhr früh. Am Donnerstag nach dem gemütlichen Frühstück ging es dann gleich mit dem Dinghi zum Einkaufen.
Schnorcheln, Flossen, Taucherbrillen und Schwimmwesten wurden benötigt. Kurt kauft auch einen Wasserreifen zum Nachziehen für die Kinder. Leider war er nur 2 mal im Einsatz.



Zum Eingewöhnen bleiben wir ein paar Tage in der Marina. Wir besuchen die Hauptstadt von Grenada / St. Georg mit einem einzigartigen Markt mit vielen Gewürzen, sehen die engen Gassen und das geschäftige Treiben der Einwohner. Die Kinder nützen den Strand und den Pool. Den Abend verbringen wir täglich im Marinerestaurant.


16.07.-18.07.2017 Weiter geht`s nach Sandy Island. Die Kinder und auch die Eltern sind begeistert. Im Ankerfeld steht nur ein Schiff und so wird die Zeit mit schnorcheln, schwimmen, Muscheln sammeln und Sandburgen bauen verbracht. Auch unser Mahinini kommt wieder zum Einsatz, wobei die Eltern nur eine Bootsrunde paddeln. Kurt unser Sportler paddelt bis zur Insel und wieder zurück. Eine ganz schön lange Strecke...



19.07.2017 Wir machen eine Rundfahrt um die umliegenden Inseln. Vorbei an Carriacou zu Petit Martinique, Petit St. Vincents und den winzigen Inseln Mopion und Punaise. Weiter dann
über Palm Island, Union Island und wieder zurück nach Sandy Island. Unser Anglerglück hat uns auch nicht verlasen. Wir fangen einen Thunfisch. Natürlich gibt es gleich ein frisches Thunatartar. Joachim ist begeistert und wirklich ein dankbarer Esser.





Den Abend verbringen wir feuchtfröhlich am Paradiesstrand.


20.07.2017 Relaxtag......mit Katerstimmung


21.07.-23.07.2017 Es geht wieder zurück zur Port Luis Marina nach Grenada. Unterwegs fangen wir noch einen schönen Mahi Mahi mit 6kg. Es gibt wieder köstliches Fischtatar.


In der Marina wird geschwommen, getaucht, geschnorchelt und Sand gespielt.
Ronja und ich besuchen die tolle Boutique in der Marina und wir finden tatsächlich zwei schöne Kleider für sie. Natürlich brauchen wir auch den dazu passenden Hut, Tasche, Armband und Flipflops. Die Verkäuferin ist begeistert und fotografiert Ronja, sie kommt auf die Web Seite der Boutique.



24.07.2017 Eine Inselrundfahrt ist angesagt. Cyril, der Taxler erklärt alles. Wir besichtigen die Muskatnussfabrik, die Schokoladenfabrik und die älteste Rumfabrik in der Karibik.










25.07.2017 Es heißt wieder Abschied nehmen. In der Früh um 7 Uhr kommt Cyril und holt Joachim mit Familie ab und bringt sie zum Flughafen. Viel zu schnell sind die 2 Wochen vergangen. Es gibt eine herzliche Verabschiedung und dann gehen wir wieder zurück an Bord.
Michele und Christian, ein Schweizer Ehepaar haben ihr Schiff verkauft und bringen uns viele Sachen die sie nicht mit nach Hause nehmen können.
Es gibt ein letztes Bier mit den Beiden und auch da heißt es auch wieder Abschied nehmen. Sie fliegen heute Nachmittag zurück in die Schweiz.


26.07.-03.08.2017 Wir haben viel zutun.....aber es geht nur in kleinen Schritten weiter. Es hat 34 Grad und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Wir legen viele Pausen ein und schwitzen.....