Samstag, 15. März 2014

01.03.-02.03.2014 " Faschingssamstag, Faschingssonntag", schon am frühen Morgen hört man lautes Getrommel und laute Musik. Eigentlich wird schon die ganze Woche gefeiert. Umzüge, jeden Tag in anderen Farben, dazu große Lastwägen mit großen Boxen, angehängt ein Generator, damit ist es wirklich sehr laut. Man spürt die Musik am Brustbein. Wir treffen Annemarie und Roland, essen und trinken eine Kleinigkeit bei den vielen Standln. Später gibt es bei den Beiden auf ihrer Angicamaro einen sehr gemütlichen Absacker, er dauert bis 1 Uhr früh. Für Damen gibt es sehr guten Sekt und die Männer trinken Ti-Punsch aus einem 1 Liter Gefäß. "Na, feiern können die  Österreicher!"



03.03.2014 Wir wollen weiter. Schon um 6,30 Uhr heißt es Anker hoch. Naja, der Tag fängt ja schon gut an! Ein Schäkel hat sich beim Anker verklemmt, aber trotz Hammer, Holzprügel und Eisenstange ist die Verklemmung nicht zu lösen.
Der Anker wird gesichert und Kurt meint vor der Ankerbucht in den Les Saints wird er es schon richten. Wir haben eine wunderbare Überfahrt und genießen es sehr. Doch plötzlich bemerken wir Brandgeruch. Kurt geht in den Maschinenraum und stellt fest - eine Stopfbüchse wird heiß. Jetzt heißt es mit einer Maschine weiterfahren, während Kurt im Maschinen raum die Stopfbüchse kühlt und schmiert. Nach ca. 1 Stunde ist wieder alles OK und wir können mit zwei Maschinen
weiterfahren. Alles läuft wieder perfekt. Wir freuen uns uber das ruhige Wasser und die schöne Fahrt.Kurz vor den Les Saints will Kurt die Verklemmung beim Anker lösen. Er läßt den Anker auf und ab. Mit einer Eisenstange will er die Verklemmung lösen. Doch plötzlich fällt die Hydraulik aus, die Kupplung zur Hydraulikpumpe ist kaputt. Unser Ankermanöver muß heute beim ersten Mal gelingen. Ohne Hydraulik können wir unseren Anker nicht mehr einholen. Unser Ankermanöver gelingt und unser Anker hält. "Gottseidank!" Na, wenigstens etwas und zum Glück haben wir das richtige Ersatzteil mit. Bei der Zubereitung des Sundowners zerbrechen auch noch zwei Glässer. Also, heute ist nicht wirklich unser Tag! Am Abend kochen wir selbst und später gibt es eine DVD. Wir gehen bald schlafen.


04.03.2014 Nach dem gemütlichen Frühstück geht Kurt schon bald in den Maschinenraum. Dort hat es immer noch 40 Grad. Also die richtige Temperatur zum Arbeiten. Nach 4 Stunden kommt Kurt völlig verschwitzt und voll Öl und Schmiere, aber erfolgreich vom Maschinenraum zurück. Die Hydraulik funktioniert wieder. Am Abend kochen wir selbst und bleiben gemütlich an Bord.


05.03.2014 Weiter geht es nach Guadeloupe in die Bucht von Deshaies. Die Fahrt ist wunderschön und alles funktioniert wieder. Wir bekommen ein schönes Ankerplätzchen. Den Abend verbringen wir in einem netten Strandrestaurant.


06.03.-07.03.2014 Wir stehen bald auf, denn wir wollen weiter auf die Insel St.Kitts. 10 Stunden Fahrzeit sind geplant. Das Meer ist etwas ruppig und es schaukelt. Vor dem Hafen in St. Kitts ankern wir. Wir kochen selbst und gehen bald schlafen.



Am nächsten Morgen fährt Kurt mit dem Schlauchboot in den Hafen. Wir haben kräftigen Schwell und alles wackelt und schaukelt. Aber dann bekommen wir im Hafen einen Längsanleger und wir liegen hier sehr ruhig. Zoll und einklarieren, alles wird erledigt. Auch der bestellte Diesel wird geliefert. Miss Pezi hat wieder Durst. Wir bezahlen 67 Cent pro Liter Diesel.
Ein kleiner Landgang mit den Hunden und ein hervorragendes Abendessen im Restaurant Circus - so lassen wir den Abend gemütlich ausklingen.


08.03.2014 Wir genießen es hier im Hafen. Kleine Einkäufe werden erledigt und wir bummeln gemütlich durch den Ort. Die Leute hier sind wirklich sehr hilfsbereit und nett. Im Supermarkt finden wir " Käsekreiner", mmh lecker! Die werden Mittag sofort gebruzelt. Den Abend verbringen wir wieder im Restaurant Circus bei ausgezeichnetem Essen.


09.03.2014 Wir fahren 67sm weiter nach St.Martin. Die Überfahrt ist wunderschön. Fast "spiegelglattes Wasser". Wir fahren an St. Eustasius und St. Barts vorbei und finden schließlich in St.Martin in der Marigot Bay ein sehr schönes Ankerplätzchen. Am Abend kochen wir selbst und verbringen wieder einen sehr schönen Abend an Bord.



10.03.2014 Einklarieren ist angesagt. Einige Einkäufe werden erledigt und dann geht es 4,5sm weiter in dei nächste Bucht Anse Marcel. Dort werden wir über Funk von Petra und Tino sehr herzlich begrüßt. Nach unserem Ankermanöver kommen die Beiden zu uns an Bord. Wir feiern unser Wiedersehen von 14,30 UHr bis 0,30 Uhr. Es gibt viel zu erzählen. Wir haben die Beiden ein Jahr lang nicht gesehen. Es ist sehr lustig.


11.03.2014 Wir schlafen etwas länger... Die Bucht ist wunderschön, türkises Wasser in allen Schattierungen und weiße Strände. Auch haben wir hier einen sehr, sehr guten Internetzugang. Skype geht wunderbar und man kann alle Daten sehr schnell herunterladen. Also wird heute geschwommen, geschlafen (Mittagsschlaferl), gelesen und geskypet. Am Abend treffen wir Petra und Tino beim Dinghisteg und wir besuchen ein nettes Restaurant. Na, die Beiden wirken heute auch noch etwas
müde! Trotzdem, essen wir hier köstlich und plaudern bis zur Sperrstunde. Es ist wieder ein sehr netter Abend.



12.03.2014 Am Vormittag werden die OÖ Nachrichten und alle möglichen Zeitungen ausgiebig gelesen. Wir telefonieren und skypen. So einen guten Internetempfang haben wir schon lange nicht gehabt. Nachmittag faulenzen, schwimmen und lesen wir.
Am Abend treffen wir uns wieder mit Petra und Tino zum Essen. Es ist wieder ein sehr netter Abend und wir machen wieder Sperrstunde.


13.03.2014 Einkaufen ist angesagt.Mit dem Dinghi fahren wir in den Hafen. Hier gibt es viele kleine Geschäfte. Wir bekommen alles was wir brauchen. Die Anlage ist wunderschön und auch der Strand ist sehr belebt. Nachmittag wird wieder gefaulenzt. Petra und Tino laden uns zum Sundowner auf ihre Odiet ein. Sehr, sehr gemütlich! Später fahren wir in den Hafen wo wir köstlich essen und bleiben wieder bis zur Sperrstunde.




14.03.2014 Vormittag wird eifrig geputzt. Ich bin wieder für den Innenbereich zuständig und Kurt putzt mit dem Hochdruckreiniger außen das ganze Schiff. Nachmittag wie üblich - Faulenzen!!!  Zum Sundowner kommen Petra und Tino heute zu uns. Es ist wieder sehr gemütlich. Wir trinken und plaudern bis Mitternacht.Es gibt eine sehr herzliche Verabschiedung, die Beiden wollen morgen weiter.


15.03.2014 Vormittag wird das Internet voll genützt. Nachmittag werden einige Streicharbeiten erledigt. Am Abend besuchen wir im Hafen ein nettes Restaurant. 



Sonntag, 2. März 2014

25.01.-2.2.2014 Kurt ist nun schon 3 Wochen allein und ich hetze in Österreich von einem Termin zum Anderen. Aber Kurt bekommt für eine Woche Besuch von Michael Urbanek, einem Österreicher der selbst ein Jahr mit seiner Frau Verena und den Zwillingen Benjamin und Samuel mit seinem Katamaran unterwegs war. Wir haben sie in Bequia kennengelernt und es hat sich eine wunderbare Freundschaft entwickelt. Michael lebt inzwischen mit seiner Familie wieder in Österreich. Er hat über seine Reise ein sehr interessantes Buch www.lustaufmeer.at geschrieben. Kurt und Michael verbringen eine wunderschöne Woche miteinander und fahren in Martinique von einer Bucht zur Anderen. Michael macht wunderschöne Fotos.






03.02.2015 Kurt ist wieder allein, aber er hat viel zu tun. Wäsche waschen, Betten überziehen und haushalten... Morgen komme ich wieder zurück und bringe Petzi und Gerda für 18Tage mit.
Am Flughafen in München treffe ich Hermann Liebl. Er ist sehr bald in der Früh extra 1 Stunde mit der S-Bahn gefahren nur um mich zu treffen. Ich habe mich rießig gefreut. Es war alles sehr herzlich aber leider sehr kurz, denn mein Flieger wartete nicht.


04.02.2014 Kurt hat wieder ein Auto gemietet und holt uns vom Flughafen ab. Ich bin überglücklich, wir haben uns ja 4Wochen nicht gesehen. Wir fahren in die Bucht von St.Anne und am Dinghisteg wartet schon unser Dinghi. Zuerst bringen Petzi und Kurt das viele Gepäck an Bord und dann werden Gerda und ich geholt. Duna und Elbe warten schon und die Begrüßung ist sehr stürmisch. Wir trinken und plaudern noch ein wenig an Bord. Es gibt viel zuerzählen. Petzi und Gerda gehen um Mitternacht
schlafen. Kurt und ich plaudern bis 2,30 Uhr.

05.02.2014 Wir haben heute noch das Leihauto und wollen Petzi und Gerda die Insel zeigen. Zuerst geht es nach Fort de France. Dort werden zu Fuß einige Sehenswürdigkeiten besichtigt.


Später fahren wir zur Kirche Sacre Coeur de Balata, einer verkleinerten Kopie der gleichnamigen Kirche auf dem Montmartre. Auch der Jardin de Balata wird besichtigt, ein wunderschöner botanischer Garten. Mit dem Auto geht es weiter in den Norden der Insel. Von la Trinite fahren wir die Küste bis St. Anne entlang. Petzi und Gerda sind beeindruckt.
Am Abend besuchen wir ein nettes Restaurant und essen und trinken vorzüglich. Als Draufgabe gibt es einen karibischen Abend mit Livemusik und karibischen Trachten. Leider hat keiner von uns einen Fotoapparat mit.



 

06.02.2014 Das Leihauto muß zurückgegeben werden. Letzte Einkäufe werden erledigt und Petzi und Gerda müßen in die Crewliste eingetragen werden. Am Nachmittag lesen, schwimmen und faulenzen wir an Bord. Am Abend fahren wir mit dem Dinghi zum Restaurant, essen und trinken wieder sehr köstlich und später an Bord gibt es noch einige Ti-Punsch.....

07.02.2014 Nach unserem Morgenschwumm wird alles verstaut und es geht weiter in die Bucht Anse Mitan. Eine wunderschöne 2-stündige Fahrt. Das Wasser ist ruhig und wir genießen die Fahrt. Den Nachmittag verbringen wir wieder mit faulenzen an Bord.
Am Abend fahren wir in ein nettes Restaurant. Wir essen und trinken köstlich. Später an Bord gibt es einen Absacker. Wir gehen bald schlafen.



08.02.2014 Wieder wird den ganzen Tag gefaulenzt, nur Petzi unser Sportler macht einen 3stündigen Spaziergang. Den Abend verbringen wir wieder in einem sehr netten Restaurant.

 
09.02.-13.02.2014 Weiter geht es nach St. Pierre. Das Meer ist ruhig und wir genießen die Fahrt. Wir ankern in der Bucht von St. Pierre. Besichtigt werden das Museum, das Theater und das Gefängnis. Kleine Einkäufe werden erledigt.
Am Abend feiern Kurt und Petzi eine Rumorgie. Ti-Punsch wird getrunken... Am Nächsten Tag ist es ziemlich ruhig an Bord und wir kochen selbst. So vergehen die Tage wie im Fluge.





14.02.-16.02.2014 Wir wollen weiter. Zuerst geht es nordwärts. In Le Precheur wollen wir ankern. Nur leider ist es ziemlich unruhig und wir finden keinen geeigneten Ankerplatz. Also kehren wir um  und ankern südlich St. Pierre in Le Cadet. Ein wunderschönes Plätzchen mit weiten Sandstränden und vielen Strandkneipen. Hier gefällt es uns sehr und wir wollen ein paar Tage hier bleiben. Petzi unser Sportler erkundet mehrere Stunden die Gegend. Am Abend besuchen wir sehr nette Strand-
restaurants.



17.02-19.02.2014 Schon am frühen Morgen werden wir durch lautes Hundegebell geweckt. Ein Fischer will auf unserem Ankerplatz fischen. Also, Anker hoch und wir fahren ein paar Meilen weiter wieder nach St. Pierre. Kurt fährt zum Bäcker und auf den Markt. Er bringt frisches Brot, Gemüse und Früchte.
Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir weiter zum schönen Ort Schölcher. Dort ankern wir. Wir verbringen wieder einen sehr schönen Nachmittag und Abend. In der Strandkneipe geniessen wir das Abendessen und am nächsten Morgen wird der Ort Schölcher erkundet. Er Ist ziemlich klein
und nach einer Stunde haben wir alles gesehen.



Ein Platzregen überrascht uns und wir verbringen die Rast in einem Restaurant und geniessen ein Mittagessen.


Später an Bord heißt es "Anker hoch" und wir fahren weiter in die Bucht Grande Anse. Wir finden wieder ein schönes Ankerplätzchen. Am Abend geniessen wir das gute Essen in der Strandkneipe.
Später an Bord gibt es noch einen Absacker. Gerda und Kurt gehen bald schlafen. Petzi und ich plaudern bis 3Uhr früh.




20.02.2014 Wir schlafen etwas länger und nach einem gemütlichen Frühstück heißt es wieder "Anker hoch". Es geht wieder zurück nach St. Anne. Wir genießen die Fahrt, aber es schaukelt ein wenig und manche Wellen kommen bis zum Führerhaus hoch. Den Abend verbringen wir im Strandrestaurant. Später an Bord feiern wir Abschied mit Gerda und Petzi. Sie fahren morgen am Abend wieder zurück nach Österreich. Einige Ti-Punsch werden getrunken und ein wenig Wehmut ist dabei. Wir haben die Zeit mit den Beiden sehr genossen.


21.02.2014 Kurt holt um 10 Uhr unser Leihauto. Nachdem Petzi und Gerda erst um 22Uhr zum Flieger müßen, machen wir noch einen Ausflug. Eine Rumfabrik und ein Zuckerhaus werden besichtigt. Mittag gibt es am Strand ein Mittagessen. Dann geht's durch den Regenwald zurück nach Le Marin. Einkäufe werden erledigt. Zurück an Bord geniessen die Beiden ein letztesmal die karibische See. Alles wird eingepackt und verstaut. Mit dem Leihauto fahren wir zum Flughafen nach Lamentin. Es gibt eine herzliche Verabschiedung und für uns geht es wieder zurück an Bord.


22.02.2014 Einkaufen ist angesagt. Ein paar Ersatzteile werden benötigt. Wir fahren fast alle Baumärkte ab und bei einigen werden wir sogar fündig. Den Nachmittag verbringen wir gemütlich mit schwimmen, lesen und faulenzen. Auch am Abend bleiben wir an Bord. Wir kochen selbst, plaudern viel miteinander und später legen wir eine DVD ein.


23.02.2014 Heute machen wir mit dem Leihauto einen Ausflug. Es geht in Richtung Le Marin, St. Luce, Le Diamant übers Gebirge nach Les Trois- Ilets und weiter durch das Landesinnere zur Atlantikküste nach Le Vauclin. Dort am Strand gibt es einen kleinen Imbiss und dann geht es wieder zurück nach St.Anne. Den Abend verbringen wir gemütlich an Bord.


24.02.-26.02.2014 Putzen ist angesagt. Eine kleine Explosion in der Küche. Eine reife Ananas hat es zerrissen. Überall kleben Ananasreste, die ganze Küche ist versaut. "Alles klebt!" Nach kleinen Flüchen und etwas Wasser mit Putzmittel ist der Schaden wieder behoben. Mit dem Dinghi fahren wir nach Le Marin zur Happy Jour. Dort treffen wir Lothar den wir in Granada kennengelernt haben. Wir verbringen wieder einen sehr schönen Abend. Wir beschließen weiterzufahren. Letzte Einkäufe werden getätigt. Petra und Tino erwarten uns in St. Maarten.

27.02-28.02.2014 Es geht wieder nach St. Pierre. Wir treffen Franz hier, der nach einem Mastbruch auf seinem Katamaran jetzt "Motorbootfahrer" geworden ist. Auch Eva und Hans sind wieder da. Noch ein weiteres österreichisches Segelboot wird gesichtet. Es sind Annemarie und Roland die wir in Konstanza am schwarzen Meer kennengelernt haben. Sie kommen zu uns zum Sundowner und es gibt viel zu erzählen.
Am Abend bekocht uns Franz. Es gibt köstliches Curryhuhn mit Reis und da Eva und Hans einen größeren Tisch als Franz haben wird alles bei den Beiden an Bord serviert. Es ist wieder ein sehr netter Abend.