Mittwoch, 8. August 2012

01.08.2012 In der früh wie üblich fährt  Kurt mit den Mädels einkaufen zum Bäcker.
Frühstücken und faulenzen ist angesagt. Baden, sonnen, schwimmen - so vergeht die Zeit. Am Nachmittag gehen wir mit Duna und Elbe spazieren und schon ist es wieder Abend und wir besuchen wieder eine der vielen Tavernen in Astypalaia. Wir gehen wieder bald zu Bett.


02.08.2012 Der Wind hat sich gelegt und heute fahren wir 30 sm weiter, denn wir wollen auf die Insel Nisyros. Nach 4 Stunden Fahrzeit kommen wir zum Hafen Mandrakion. Der ist leider überbelegt, sehr viele Ausflugsschiffe und Fähren haben angelegt. Für uns ist leider kein Platz, also fahren wir 3 sm weiter auf die Insel Gyali, dort gibt es eine weite Bucht wo wir ankern. Auf der Insel wird Bimsstein abgebaut und am Strand liegen viele Bimssteine herum. Kurt sammelt einige ein - eine Wohltat für unsere Fersen.
Den Abend verbringen wir sehr gemütlich, wir kochen selbst und trinken grünen Veltliner.


03.08.2012 Hier gibt es eine langen schönen Strand und keine Leute. Kurt fährt mit
Duna und Elbe zum Strand schwimmen und ballspielen. Sie kommen total erschöpft zurück, fressen noch und schlafen den ganzen Vormittag tief und fest.
Wir haben wieder Putztag. Kurt putzt mit dem Hochdruckreiniger das ganze Schiff außen. Ich bin für die Fenster und innen zuständig. Mittag glänzt wieder alles. Am Nachmittag erledigt Kurt noch einige Streicharbeiten. Wir kochen selbst und geniessen die laue Vollmondnacht an Bord.


04.08.2012 Wir schlafen lange und faulenzen den ganzen Vormittag. Nachmittag wollen wir  weiterfahren auf die Insel Tilos ca. 20 sm von hier. Das Wetter ist sehr schön, es bläst kein Wind und das Meer schaut auch sehr ruhig aus. Am Nachmittag beschließen wir nicht weiter zu fahren. Wir bleiben noch eine Nacht. Wir hören Nabucco, trinken eine Flasche Sekt und geniessen die wunderbare Kulisse. Es ist richtig romantisch und wir stellen fest, das ist die Freiheit die wir meinen. Wir kochen selbst und lassen den musikalischen Nachmittag und Abend romantisch ausklingen.



05.08.2012Heute fahren wir auf die Insel Tilos. Das Meer ist sehr ruhig und es geht
kaum ein Wind. In der Bucht Livadia ankern wir. Es ist wieder eine sehr schöne Bucht
und es ist ziemlich heiß hier und die Wassertemperatur beträgt bereits 30,5 Grad.Der
Ankergrund ist sehr schlecht. Wir müßen mehrmals den Anker werfen bis wir endlich sicher halten. Baden, duschen, schwitzen - jede Bewegung verursacht einen Schweißausbruch.
Am Abend kommt Wind auf ca 20 Knoten und auch der ist sehr warm. Mit dem Schlauchboot fahren wir am Abend in den Hafen und besuchen eine der vielen Tavernen. Kurt hält die ganze Nacht " Ankerwache".




06.08.2012 Noch immer ist es sehr heiß. Wir haben um 9 Uhr Vormittag schon 30 Grad und wir schwitzen. Wir gehen einkaufen und beschließen noch für eine Nacht zu bleiben.
Mittag legt sich ein Segelboot ganz dicht neben uns, obwohl die ganze Bucht frei ist.
Nachmittag wären wir schon bald zusammen gestoßen. Es kommt ein vorwurfvoller Blick von unserem Nachbar, aber weggefahren ist er auch nicht. Wir werden sehen was das wird.
Am Abend wie üblich griechischer Wein und Fisch in einer gemütlichen Taverne.
Unser Nachbar hat sich dann doch noch entschlossen wo anders zu ankern.


07.08.2012 Nach einer schaukeligen Nacht, es waren ziemlich hohe Wellen und Schwell
in dieser Bucht, sind wir weiter auf die Insel Symi gefahren. Hier gibt es sehr viele
Buchten, nur die meisten sind überfüllt. Am Nachmittag landen wir in der großen
fjordähnlichen Bucht Ormos Pedi. Die gedämpften Farben der Häuser in blau, gelb-creme- und rosefarben, die eins über dem anderen an den steilen Hängen der Bucht erbaut wurden, erinnern an die Städte, die in Baukästen, mit denen Kinder spielen, zu finden sind.
Früher war Symi für seinen Schiffsbau und die Schwammtaucherei berühmt. Symiotische Schiffswerften bauten viele der schnellen Galeeren für ihre Ordensritter des heiligen Johannes. Symiotische Schwammtaucher hatten früher den Ruf, die besten der Ägäis zu sein.
Es ist sehr heiß. Während der Fahrt lief unsere Klimaanlage und es ist angenehm kühl
bei uns. Duna und Elbe halten ihre Nasen bei der Türe hinaus und auf halben Weg kehren sie wieder zurück ins Schiff. Draußen ist es einfach viel zu heiß. Am Abend fahren wir mit dem Schlauchboot in eine kleine Taverne mit Steg, direkt am Strand, essen köstlichen Fisch und trinken griechischen Wein. Später machen wir noch einen Nachtschwumm und gehen bald ins Bett.



08.08.2012 Es ist wieder sehr heiß. Um 9 Uhr haben wir schon 36 Grad. Wir frühstücken gemütlich, gehen schwimmen, Kurt führt Duna und Elbe aus und geht noch einkaufen. Ich erledige den Haushalt und um 11 Uhr geht es weiter nach Rhodos. 35 sm sind zu fahren, das Wasser ist ruhig und es geht kaum Wind. Aber es ist sehr heiß und wir schalten unsere Klimaanlage wieder ein. Wir machen alle Türen zu - so ist es angenehm kühl und wir geniessen die schöne Fahrt nach Rhodos.
In der Antike hatte Rhodos viele Namen; Stadia - wegen der Ellipsenform; Ophioussa -
wegen der zahlreichen Schlangen; Poeissia - wegen der Fruchbarkeit der Insel; Olyessa - wegen der Anfälligkeit für Erdbeben, oder einfach " Makaria " - die simple Bezeichnung einer glücklichen Insel. Auf Rhodos lächelt der Sonnengott Helios herab; von Strabo wurde die Insel in den höchsten Tönen gepriesen; auch Tiberius liebte Rhodos.
Der Sohn von Antigonos, Demetrios Poliorketes, ein Möchtegern- Alexander wollte den Rhodiern eine harte Lektion erteilen. Er sammelte eine große Streitmacht ein, um Rhodos zu belagern. Mit seiner gigantischen Belagerungsmaschine, der Helepolis, mit der er berühmt - berüchtigt wurde. Der Belagerungsturm der Maschine war 9 Stockwerke hoch, wog 125 Tonnen und wurde auf riesigen Eichenstämmen zur Stadt hochgerollt. Das Ungetüm war mit einer großen Schleudermaschine versehen und noch heute kann man die großen Steinblöcke/ - kugeln sehen. Demetrios verursachte zwar erheblichen Schaden konnte aber letztendlich die unbeugsamen Rhodier nicht besiegen. Er unterzeichnete einen Vertrag, in dem er verfügte, daß seine gesamte Kriegsausrüstung verkauft und von dem Erlös eine Statue zum Gedenken an seine großartige Belagerung errichtet werden sollte.
So entstand die Skulptur des Sonnengottes Helios " der Koloss von Rhodos ", 35 Meter hoch ! Der Koloss stand mit gespreizten Beinen über der Hafeneinfahrt von Mandraki. 227 v. Chr. zerstörte ein Erdbeben das Standbild.
Die Marina Mandraki ist hoffnungsvoll überfüllt und wir fahren weiter zur Marina Rhodou die über ihre Grundstruktur hinaus nicht vorangekommen ist. Niemand weiß wann der Ausbau fortgesetzt wird. Also ankern wir vor der Marina. Wir sind heute hier gelandet, weil uns morgen Ingrid und Paul für zwei Wochen besuchen werden und der Flughafen nur 15 km entfernt ist. So können sie einfach zusteigen. Den Nachmittag verbringen wir noch mit schwimmen und faulenzen und am Abend wie üblich gehen wir wieder in eine kleine Taverne.









01.08.2012 In der früh wie üblich fährt  Kurt mit den Mädels einkaufen zum Bäcker.
Frühstücken und faulenzen ist angesagt. Baden, sonnen, schwimmen - so vergeht die Zeit. Am Nachmittag gehen wir mit Duna und Elbe spazieren und schon ist es wieder Abend und wir besuchen wieder eine der vielen Tavernen in Astypalaia. Wir gehen wieder bald zu Bett.


02.08.2012 Der Wind hat sich gelegt und heute fahren wir 30 sm weiter, denn wir wollen auf die Insel Nisyros. Nach 4 Stunden Fahrzeit kommen wir zum Hafen Mandrakion. Der ist leider überbelegt, sehr viele Ausflugsschiffe und Fähren haben angelegt. Für uns ist leider kein Platz, also fahren wir 3 sm weiter auf die Insel Gyali, dort gibt es eine weite Bucht wo wir ankern. Auf der Insel wird Bimsstein abgebaut und am Strand liegen viele Bimssteine herum. Kurt sammelt einige ein - eine Wohltat für unsere Fersen.
Den Abend verbringen wir sehr gemütlich, wir kochen selbst und trinken grünen Veltliner.


03.08.2012 Hier gibt es eine langen schönen Strand und keine Leute. Kurt fährt mit
Duna und Elbe zum Strand schwimmen und ballspielen. Sie kommen total erschöpft zurück, fressen noch und schlafen den ganzen Vormittag tief und fest.
Wir haben wieder Putztag. Kurt putzt mit dem Hochdruckreiniger das ganze Schiff außen. Ich bin für die Fenster und innen zuständig. Mittag glänzt wieder alles. Am Nachmittag erledigt Kurt noch einige Streicharbeiten. Wir kochen selbst und geniessen die laue Vollmondnacht an Bord.


04.08.2012 Wir schlafen lange und faulenzen den ganzen Vormittag. Nachmittag wollen wir  weiterfahren auf die Insel Tilos ca. 20 sm von hier. Das Wetter ist sehr schön, es bläst kein Wind und das Meer schaut auch sehr ruhig aus. Am Nachmittag beschließen wir nicht weiter zu fahren. Wir bleiben noch eine Nacht. Wir hören Nabucco, trinken eine Flasche Sekt und geniessen die wunderbare Kulisse. Es ist richtig romantisch und wir stellen fest, das ist die Freiheit die wir meinen. Wir kochen selbst und lassen den musikalischen Nachmittag und Abend romantisch ausklingen.



05.08.2012Heute fahren wir auf die Insel Tilos. Das Meer ist sehr ruhig und es geht
kaum ein Wind. In der Bucht Livadia ankern wir. Es ist wieder eine sehr schöne Bucht
und es ist ziemlich heiß hier und die Wassertemperatur beträgt bereits 30,5 Grad.Der
Ankergrund ist sehr schlecht. Wir müßen mehrmals den Anker werfen bis wir endlich sicher halten. Baden, duschen, schwitzen - jede Bewegung verursacht einen Schweißausbruch.
Am Abend kommt Wind auf ca 20 Knoten und auch der ist sehr warm. Mit dem Schlauchboot fahren wir am Abend in den Hafen und besuchen eine der vielen Tavernen. Kurt hält die ganze Nacht " Ankerwache".




06.08.2012 Noch immer ist es sehr heiß. Wir haben um 9 Uhr Vormittag schon 30 Grad und wir schwitzen. Wir gehen einkaufen und beschließen noch für eine Nacht zu bleiben.
Mittag legt sich ein Segelboot ganz dicht neben uns, obwohl die ganze Bucht frei ist.
Nachmittag wären wir schon bald zusammen gestoßen. Es kommt ein vorwurfvoller Blick von unserem Nachbar, aber weggefahren ist er auch nicht. Wir werden sehen was das wird.
Am Abend wie üblich griechischer Wein und Fisch in einer gemütlichen Taverne.
Unser Nachbar hat sich dann doch noch entschlossen wo anders zu ankern.


07.08.2012 Nach einer schaukeligen Nacht, es waren ziemlich hohe Wellen und Schwell
in dieser Bucht, sind wir weiter auf die Insel Symi gefahren. Hier gibt es sehr viele
Buchten, nur die meisten sind überfüllt. Am Nachmittag landen wir in der großen
fjordähnlichen Bucht Ormos Pedi. Die gedämpften Farben der Häuser in blau, gelb-creme- und rosefarben, die eins über dem anderen an den steilen Hängen der Bucht erbaut wurden, erinnern an die Städte, die in Baukästen, mit denen Kinder spielen, zu finden sind.
Früher war Symi für seinen Schiffsbau und die Schwammtaucherei berühmt. Symiotische Schiffswerften bauten viele der schnellen Galeeren für ihre Ordensritter des heiligen Johannes. Symiotische Schwammtaucher hatten früher den Ruf, die besten der Ägäis zu sein.
Es ist sehr heiß. Während der Fahrt lief unsere Klimaanlage und es ist angenehm kühl
bei uns. Duna und Elbe halten ihre Nasen bei der Türe hinaus und auf halben Weg kehren sie wieder zurück ins Schiff. Draußen ist es einfach viel zu heiß. Am Abend fahren wir mit dem Schlauchboot in eine kleine Taverne mit Steg, direkt am Strand, essen köstlichen Fisch und trinken griechischen Wein. Später machen wir noch einen Nachtschwumm und gehen bald ins Bett.



08.08.2012 Es ist wieder sehr heiß. Um 9 Uhr haben wir schon 36 Grad. Wir frühstücken gemütlich, gehen schwimmen, Kurt führt Duna und Elbe aus und geht noch einkaufen. Ich erledige den Haushalt und um 11 Uhr geht es weiter nach Rhodos. 35 sm sind zu fahren, das Wasser ist ruhig und es geht kaum Wind. Aber es ist sehr heiß und wir schalten unsere Klimaanlage wieder ein. Wir machen alle Türen zu - so ist es angenehm kühl und wir geniessen die schöne Fahrt nach Rhodos.
In der Antike hatte Rhodos viele Namen; Stadia - wegen der Ellipsenform; Ophioussa -
wegen der zahlreichen Schlangen; Poeissia - wegen der Fruchbarkeit der Insel; Olyessa - wegen der Anfälligkeit für Erdbeben, oder einfach " Makaria " - die simple Bezeichnung einer glücklichen Insel. Auf Rhodos lächelt der Sonnengott Helios herab; von Strabo wurde die Insel in den höchsten Tönen gepriesen; auch Tiberius liebte Rhodos.
Der Sohn von Antigonos, Demetrios Poliorketes, ein Möchtegern- Alexander wollte den Rhodiern eine harte Lektion erteilen. Er sammelte eine große Streitmacht ein, um Rhodos zu belagern. Mit seiner gigantischen Belagerungsmaschine, der Helepolis, mit der er berühmt - berüchtigt wurde. Der Belagerungsturm der Maschine war 9 Stockwerke hoch, wog 125 Tonnen und wurde auf riesigen Eichenstämmen zur Stadt hochgerollt. Das Ungetüm war mit einer großen Schleudermaschine versehen und noch heute kann man die großen Steinblöcke/ - kugeln sehen. Demetrios verursachte zwar erheblichen Schaden konnte aber letztendlich die unbeugsamen Rhodier nicht besiegen. Er unterzeichnete einen Vertrag, in dem er verfügte, daß seine gesamte Kriegsausrüstung verkauft und von dem Erlös eine Statue zum Gedenken an seine großartige Belagerung errichtet werden sollte.
So entstand die Skulptur des Sonnengottes Helios " der Koloss von Rhodos ", 35 Meter hoch ! Der Koloss stand mit gespreizten Beinen über der Hafeneinfahrt von Mandraki. 227 v. Chr. zerstörte ein Erdbeben das Standbild.
Die Marina Mandraki ist hoffnungsvoll überfüllt und wir fahren weiter zur Marina Rhodou die über ihre Grundstruktur hinaus nicht vorangekommen ist. Niemand weiß wann der Ausbau fortgesetzt wird. Also ankern wir vor der Marina. Wir sind heute hier gelandet, weil uns morgen Ingrid und Paul für zwei Wochen besuchen werden und der Flughafen nur 15 km entfernt ist. So können sie einfach zusteigen. Den Nachmittag verbringen wir noch mit schwimmen und faulenzen und am Abend wie üblich gehen wir wieder in eine kleine Taverne.









Mittwoch, 1. August 2012

26.07.2012 Heute waren wir schon fleißig. Wir haben alle Fenster (28Stück) geputzt und waren einkaufen. Kurt hat ein Moped gemietet und ist in die Stadt gefahren um Ersatzteile zu besorgen. Am Nachmittag machen wir einen Ausflug. Mit dem Moped durch die engen Gassen und steilen Straßen erkunden wir Mykonos. Herakles soll hier die Giganten getötet haben, die großen Felsen sollen ihre versteinerten Leiber sein.
Zwischen den schneeweißen Häusern erheben sich Kuppeln und zahllose Kirchen. Auf der Spitze des Hügels stehen malerische Windmühlen, deren weiße Segel der Wind bläht.
Es ist wirklich wunderschön hier und unser Moped bringt uns zu allen schönen Fleckerln dieser Insel. Wir werden heute unseren letzten Abend in Mykonos verbringen, denn wir wollen morgen weiter nach Donusa. Den Abend verbringen wir wieder in einer kleinen Taverne.




27.07.2012 Wir frühstücken gemütlich, führen noch die Hunde aus und dann legen wir ab. Nach fünf Stunden Fahrt kommen wir in der kleinen Bucht Stavros in Donusa an.
Wir sind sehr überrascht, denn in der kleinen Bucht ist ein kleiner Hafen. Wir bekommen einen Längsanleger und es ist richtig romantisch hier. Kleine Fischerboote liegen hier und ein Sandstrand ziert den Rest der Bucht. Oberhalb sind einige kleine Tavernen und kleine weiße Häuser. Wir sind im Paradies gelandet. Wir überblicken von unserem Schiff die ganze Bucht und es ist malerisch schön hier. Am Abend gehen wir noch ein Stück  spazieren und geniessen die  Sommernacht bei Kerzenschein und gutem griechischem Wein.



 
28.07.2012 Heute ist wieder einmal ein Faultag. Schon beim Frühstück geniessen wir
den wunderbaren Ausblick. Später gehen wir mit Duna und Elbe aus. Leider kann man sie hier nicht frei herumlaufen lassen. Es ist alles Steilküste und viel zu gefährlich,
daß sie irgendwo hinunter fallen. Am Nachmittag gibt es Schinken mit Melone und danach gehen wir in das kleine Dorf bummeln. Es gibt wirklich alles hier, Supermarkt, Bäcker, Souvenierläden, viele Tavernen und einen Arzt. Nur alles ist viel, viel kleiner als bei uns. Am Abend wandern wir von einer Taverne zur anderen und lassen so den Abend ausklingen.



29.07.2012 Um 11 Uhr ist Abfahrt, aber leider verabschiedet sich ein Impeller. Also keine Leinen los, sondern ab in den Maschinenraum und Impeller wechseln. Nach einer Stunde ist alles erledigt und es geht weiter nach Amorgos in die Bucht Leivadia. Wir haben wieder sehr unruhiges Wetter und sehr viel Wind. Auch in der Bucht Leivadia ist es nicht ruhiger.
Den Abend verbringen wir wieder an der Uferpromenade in einer der vielen Tavernen.


30.07.2012 Heute geht es weiter auf die Insel Astypalaia. Der Hafenort und die Chora
bilden eine Stadt, die sich von der Bucht hinauf zum Bergrücken erstreckt. Die Festung
die wahlweise Astypalaia oder Kastello bezeichnet wird, stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Der Legende nach konnte diese Festung einmal nur deshalb gegen angreifende Feinde
gehalten werden, weil die Belagerten Bienenkörbe auf die Angreifer warfen.
Im Hafen bekommen wir leider keinen Platz, aber in der Bucht Leivadia können wir
wunderbar ankern. Wir geniessen den Nachmittag und am Abend werden wir wieder eine der vielen Tavernen besuchen. Wir treffen dort ein tiroler Paar und haben einen sehr gemütlichen Abend.




31.07.2012 Der Meltemi bläst und wir haben Windstärke 5-8. Wir werden heute einen richtigen Faultag machen. Wir stehen spät auf, Kurt fährt mit Duna zum Bäcker. Wir frühstücken herrlich und faulenzen den ganzen Tag herum und der Meltemi bläst.
Kurt macht am Nachmittag mit unseren Hunden eine kleine Bergwanderung und ich kämpfe wieder mit unserer Hundehaarsalzkruste am Schiff. Am Abend feiern wir den letzten Arbeitstag von Rudi Strasser, denn er ist mit 1. August in Pension. Wir feiern kräftig hoffentlich haben Olga und Rudi morgen keinen Kater (Sie sind beide in Linz)Aber man kann auch aus der Ferne mitfeiern.



 
26.07.2012 Heute waren wir schon fleißig. Wir haben alle Fenster (28Stück) geputzt und waren einkaufen. Kurt hat ein Moped gemietet und ist in die Stadt gefahren um Ersatzteile zu besorgen. Am Nachmittag machen wir einen Ausflug. Mit dem Moped durch die engen Gassen und steilen Straßen erkunden wir Mykonos. Herakles soll hier die Giganten getötet haben, die großen Felsen sollen ihre versteinerten Leiber sein.
Zwischen den schneeweißen Häusern erheben sich Kuppeln und zahllose Kirchen. Auf der Spitze des Hügels stehen malerische Windmühlen, deren weiße Segel der Wind bläht.
Es ist wirklich wunderschön hier und unser Moped bringt uns zu allen schönen Fleckerln dieser Insel. Wir werden heute unseren letzten Abend in Mykonos verbringen, denn wir wollen morgen weiter nach Donusa. Den Abend verbringen wir wieder in einer kleinen Taverne.




27.07.2012 Wir frühstücken gemütlich, führen noch die Hunde aus und dann legen wir ab. Nach fünf Stunden Fahrt kommen wir in der kleinen Bucht Stavros in Donusa an.
Wir sind sehr überrascht, denn in der kleinen Bucht ist ein kleiner Hafen. Wir bekommen einen Längsanleger und es ist richtig romantisch hier. Kleine Fischerboote liegen hier und ein Sandstrand ziert den Rest der Bucht. Oberhalb sind einige kleine Tavernen und kleine weiße Häuser. Wir sind im Paradies gelandet. Wir überblicken von unserem Schiff die ganze Bucht und es ist malerisch schön hier. Am Abend gehen wir noch ein Stück  spazieren und geniessen die  Sommernacht bei Kerzenschein und gutem griechischem Wein.



 
28.07.2012 Heute ist wieder einmal ein Faultag. Schon beim Frühstück geniessen wir
den wunderbaren Ausblick. Später gehen wir mit Duna und Elbe aus. Leider kann man sie hier nicht frei herumlaufen lassen. Es ist alles Steilküste und viel zu gefährlich,
daß sie irgendwo hinunter fallen. Am Nachmittag gibt es Schinken mit Melone und danach gehen wir in das kleine Dorf bummeln. Es gibt wirklich alles hier, Supermarkt, Bäcker, Souvenierläden, viele Tavernen und einen Arzt. Nur alles ist viel, viel kleiner als bei uns. Am Abend wandern wir von einer Taverne zur anderen und lassen so den Abend ausklingen.



29.07.2012 Um 11 Uhr ist Abfahrt, aber leider verabschiedet sich ein Impeller. Also keine Leinen los, sondern ab in den Maschinenraum und Impeller wechseln. Nach einer Stunde ist alles erledigt und es geht weiter nach Amorgos in die Bucht Leivadia. Wir haben wieder sehr unruhiges Wetter und sehr viel Wind. Auch in der Bucht Leivadia ist es nicht ruhiger.
Den Abend verbringen wir wieder an der Uferpromenade in einer der vielen Tavernen.


30.07.2012 Heute geht es weiter auf die Insel Astypalaia. Der Hafenort und die Chora
bilden eine Stadt, die sich von der Bucht hinauf zum Bergrücken erstreckt. Die Festung
die wahlweise Astypalaia oder Kastello bezeichnet wird, stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Der Legende nach konnte diese Festung einmal nur deshalb gegen angreifende Feinde
gehalten werden, weil die Belagerten Bienenkörbe auf die Angreifer warfen.
Im Hafen bekommen wir leider keinen Platz, aber in der Bucht Leivadia können wir
wunderbar ankern. Wir geniessen den Nachmittag und am Abend werden wir wieder eine der vielen Tavernen besuchen. Wir treffen dort ein tiroler Paar und haben einen sehr gemütlichen Abend.




31.07.2012 Der Meltemi bläst und wir haben Windstärke 5-8. Wir werden heute einen richtigen Faultag machen. Wir stehen spät auf, Kurt fährt mit Duna zum Bäcker. Wir frühstücken herrlich und faulenzen den ganzen Tag herum und der Meltemi bläst.
Kurt macht am Nachmittag mit unseren Hunden eine kleine Bergwanderung und ich kämpfe wieder mit unserer Hundehaarsalzkruste am Schiff. Am Abend feiern wir den letzten Arbeitstag von Rudi Strasser, denn er ist mit 1. August in Pension. Wir feiern kräftig hoffentlich haben Olga und Rudi morgen keinen Kater (Sie sind beide in Linz)Aber man kann auch aus der Ferne mitfeiern.



 

Mittwoch, 25. Juli 2012

19.07.2012 Tagwache ist um 7.30 Uhr. Kurt und ich fahren mit dem Schlauchboot einkaufen, der Rest der Mannschaft schläft noch. Um 11 Uhr ist Abfahrt. Heute geht es in die Bucht Naousa auf der Insel Paros. Das Meer ist wieder sehr unruhig und wir haben Wellen, wo manche bis übers Dach gehen. Nach ca.3 Stunden Fahrt, wo wir in der Bucht Naousa ankern verbringen wir den Nachmittag mit faulenzen. Am Abend besuchen wir wieder eine gemütliche Taverne.

20.07.2012 Das Wetterfax zeigt uns Windstärke 10 an. Wir beschließen in der Bucht zu
bleiben, denn morgen soll es nur noch Windstärke 5-7 geben und dann geht es wieder zurück nach Mykonos in den Hafen. Renate und Ludwig müßen wieder nach Hause. Am Abend wie üblich gehen wir wieder in eine gemütliche Taverne.

21.07.2012 Der Wetterbericht hat leider nicht gestimmt. Bei sehr unruhigem Wasser und hohen Wellen fahren wir nach Mykonos. Im Hafen ist leider kein Platz, also fahren wir in die große Bucht Ornos. Es ist sehr windig, aber hier liegen wir geschützt. Wir haben einige kleinere Schäden. Unser kleines Schlauchboot hat einiges abbekommen. Der Gashebel ist abgebrochen, der Sitz ist weg und die Aufhängung ist eingeknickt. Wir kranen es und draußen vor dem Führerhaus binden wir es nieder. Kurt muß die Aufhängung erst schweißen. Am Abend fahren wir mit dem großen Schlauchboot ans Ufer und speisen köstlich in einer der vielen Tavernen. Zurück zum Schiff, dann wird noch richtig Abschied gefeiert bis 2,30 Uhr.
Ludwig und Renate fliegen morgen zurück nach Österreich.


22.07.2012 Tagwache ist um 7,30 Uhr. Es wird noch gemütlich gefrühstückt und alles noch eingepackt und um 8 Uhr ist Abfahrt mit dem Schlauchboot ans Ufer. Die Verabschiedung ist kurz aber sehr herzlich. Kurt bringt beide ans Ufer, Ludwig ruft noch ein Taxi, das sie zum Flughafen bringt. Nun sind wir wieder allein. Wir faulenzen, die Nacht war kurz.
Am Nachmittag gibt die Müllpresse ihren Geist auf, aber Kurt kann den Schaden beheben.
Den Abend geniessen wir bei griechischem Wein und frischen Shrimps in einer der vielen Tavernen. Wir gehen bald ins Bett, denn wir sind ziemlich müde.


23.07.2012 Der Meltemi bläst noch immer. Laut Wetterfax soll der Wind bis Mittwoch so bleiben. Nachdem wir Zeit haben beschließen wir in der Bucht Ornos zu bleiben, bis sich das Wetter beruhigt. Kurt bastelt noch einige Beschläge, damit die Kühlschränke bei den starken Wellen nicht immer aufgehen. Ich werde unserer Salzkruste zu Leibe rücken. Hundehaare und Salz sind die ideale Mischung.
Am Abend gehen wir noch einkaufen und essen in einer Taverne köstlichen Fisch. Wir gehen bald ins Bett.


24.07.2012 Der Meltemi bläst noch immer. In der Früh fährt Kurt wie immer Duna und Elbe mit dem Schlauchboot zum Strand. Später ist wieder basteln angesagt. Ich kämpfe noch immer mit unserer Salzkruste. Am Abend fahren wir mit dem Schlauchboot an Land, geniessen wieder köstlichen Fisch und griechischen Wein.
Wir plaudern viel und stellen beide fest, das ist das Leben wie wir uns es vorgestellt haben. Wir haben beide viel gearbeitet und ernten nun die Früchte unserer Arbeit. Wir hatten beide ein nicht so schönes Vorleben.
Aber wie könnt es schöner sein, wir haben uns gerade noch rechzeitig kennengelernt. Es war vor 17 Jahren und es ist sehr selten das man einen Menschen trifft, der gleich fühlt, gleich denkt und auch noch die selben Interessen hat. Es ist Romantik pur und wir leben in den Tag und geniessen jede Minute zusammen. Die Ergänzung sind unsere beiden Hunde Duna und Elbe. Sie machen uns sehr viel Freude und Spaß.
Der Abend wird wieder etwas länger und am Schiff gibt es noch Ouso mit Eis.

25.07.2012 Der Wind hat sich gelegt und es ist sehr heiß. Kurt fährt Duna und Elbe wie üblich zum Strand. Wir frühstücken gemütlich, gehen schwimmen, kranen unser Schlauchboot, holen unseren Anker ein und schon kann es losgehen. Das Meer ist sehr ruhig, es gibt keine Wellen und wir geniessen die schöne Fahrt. Wir fahren heute wieder in die Marina Mykonos, denn wir wollen bunkern. Wir bekommen einen schönen Längsanleger und mit den Hunden kann man auch hinaus. Wir brauchen heute kein Schlauchboot. Der Supermarkt liegt gegenüber und der Mopedverleih auch. Kurt muß für das Auto noch einige Ersatzteile besorgen, aber das wird morgen erledigt.
Wir geniessen den Nachmittag und am Abend gibt es griechischen Salat.





19.07.2012 Tagwache ist um 7.30 Uhr. Kurt und ich fahren mit dem Schlauchboot einkaufen, der Rest der Mannschaft schläft noch. Um 11 Uhr ist Abfahrt. Heute geht es in die Bucht Naousa auf der Insel Paros. Das Meer ist wieder sehr unruhig und wir haben Wellen, wo manche bis übers Dach gehen. Nach ca.3 Stunden Fahrt, wo wir in der Bucht Naousa ankern verbringen wir den Nachmittag mit faulenzen. Am Abend besuchen wir wieder eine gemütliche Taverne.

20.07.2012 Das Wetterfax zeigt uns Windstärke 10 an. Wir beschließen in der Bucht zu
bleiben, denn morgen soll es nur noch Windstärke 5-7 geben und dann geht es wieder zurück nach Mykonos in den Hafen. Renate und Ludwig müßen wieder nach Hause. Am Abend wie üblich gehen wir wieder in eine gemütliche Taverne.

21.07.2012 Der Wetterbericht hat leider nicht gestimmt. Bei sehr unruhigem Wasser und hohen Wellen fahren wir nach Mykonos. Im Hafen ist leider kein Platz, also fahren wir in die große Bucht Ornos. Es ist sehr windig, aber hier liegen wir geschützt. Wir haben einige kleinere Schäden. Unser kleines Schlauchboot hat einiges abbekommen. Der Gashebel ist abgebrochen, der Sitz ist weg und die Aufhängung ist eingeknickt. Wir kranen es und draußen vor dem Führerhaus binden wir es nieder. Kurt muß die Aufhängung erst schweißen. Am Abend fahren wir mit dem großen Schlauchboot ans Ufer und speisen köstlich in einer der vielen Tavernen. Zurück zum Schiff, dann wird noch richtig Abschied gefeiert bis 2,30 Uhr.
Ludwig und Renate fliegen morgen zurück nach Österreich.


22.07.2012 Tagwache ist um 7,30 Uhr. Es wird noch gemütlich gefrühstückt und alles noch eingepackt und um 8 Uhr ist Abfahrt mit dem Schlauchboot ans Ufer. Die Verabschiedung ist kurz aber sehr herzlich. Kurt bringt beide ans Ufer, Ludwig ruft noch ein Taxi, das sie zum Flughafen bringt. Nun sind wir wieder allein. Wir faulenzen, die Nacht war kurz.
Am Nachmittag gibt die Müllpresse ihren Geist auf, aber Kurt kann den Schaden beheben.
Den Abend geniessen wir bei griechischem Wein und frischen Shrimps in einer der vielen Tavernen. Wir gehen bald ins Bett, denn wir sind ziemlich müde.


23.07.2012 Der Meltemi bläst noch immer. Laut Wetterfax soll der Wind bis Mittwoch so bleiben. Nachdem wir Zeit haben beschließen wir in der Bucht Ornos zu bleiben, bis sich das Wetter beruhigt. Kurt bastelt noch einige Beschläge, damit die Kühlschränke bei den starken Wellen nicht immer aufgehen. Ich werde unserer Salzkruste zu Leibe rücken. Hundehaare und Salz sind die ideale Mischung.
Am Abend gehen wir noch einkaufen und essen in einer Taverne köstlichen Fisch. Wir gehen bald ins Bett.


24.07.2012 Der Meltemi bläst noch immer. In der Früh fährt Kurt wie immer Duna und Elbe mit dem Schlauchboot zum Strand. Später ist wieder basteln angesagt. Ich kämpfe noch immer mit unserer Salzkruste. Am Abend fahren wir mit dem Schlauchboot an Land, geniessen wieder köstlichen Fisch und griechischen Wein.
Wir plaudern viel und stellen beide fest, das ist das Leben wie wir uns es vorgestellt haben. Wir haben beide viel gearbeitet und ernten nun die Früchte unserer Arbeit. Wir hatten beide ein nicht so schönes Vorleben.
Aber wie könnt es schöner sein, wir haben uns gerade noch rechzeitig kennengelernt. Es war vor 17 Jahren und es ist sehr selten das man einen Menschen trifft, der gleich fühlt, gleich denkt und auch noch die selben Interessen hat. Es ist Romantik pur und wir leben in den Tag und geniessen jede Minute zusammen. Die Ergänzung sind unsere beiden Hunde Duna und Elbe. Sie machen uns sehr viel Freude und Spaß.
Der Abend wird wieder etwas länger und am Schiff gibt es noch Ouso mit Eis.

25.07.2012 Der Wind hat sich gelegt und es ist sehr heiß. Kurt fährt Duna und Elbe wie üblich zum Strand. Wir frühstücken gemütlich, gehen schwimmen, kranen unser Schlauchboot, holen unseren Anker ein und schon kann es losgehen. Das Meer ist sehr ruhig, es gibt keine Wellen und wir geniessen die schöne Fahrt. Wir fahren heute wieder in die Marina Mykonos, denn wir wollen bunkern. Wir bekommen einen schönen Längsanleger und mit den Hunden kann man auch hinaus. Wir brauchen heute kein Schlauchboot. Der Supermarkt liegt gegenüber und der Mopedverleih auch. Kurt muß für das Auto noch einige Ersatzteile besorgen, aber das wird morgen erledigt.
Wir geniessen den Nachmittag und am Abend gibt es griechischen Salat.





Donnerstag, 19. Juli 2012

12.07.2012 Es ist ziemlich heiß und wir verbringen den Vormittag mit schwimmen und
faulenzen. Kurt rep. den Wassermacher und führt Duna und Elbe aus. Mittag geht unsere Fahrt weiter auf die Insel Amorgos. Während der klassischen Antike wurde die Insel kolonisiert, erlangte jedoch keine größere Bedeutung. Früher standen die Inselbewohner in dem Ruf, Strandräuber und Piraten zu sein. Katapola so heißt der Ort auf der Insel Amorgos in einer zauberhaften tiefen Bucht mit steilen Felsklippen, die jäh ins Meer stürzen, ankern wir.
Wieder ist schwimmen und sonnen angesagt. Ludwig und Renate fahren mit dem Schlauchboot einkaufen. Später fährt Kurt mit den Hunden zum Strand. Am Abend gehen wir die kleine aber feine Uferpromenade entlang und landen in einer Taverne, wo wir alle sehr gutes Gyros essen. Die Portionen sind so groß, daß wir alle nach dem Essen einen Schnaps brauchen.
Der Abend klingt wieder gemütlich mit griechischen Wein aus.


13.07.2012 Kurt und ich leihen uns in der Früh ein Quad aus um die Insel zu erkunden.
Ludwig spielt Fährmann und bringt uns ans Ufer. In der kleinen Ortschaft Katapola herrscht eine angenehme ruhige Atmosphäre. Die Chora mit ihren weißen Häusern ist ein typischer Kykladenort. Von ihm führt ein Weg zum byzantinischen Kloster "Panagia Chozoviotissa" das recht abendteuerlich in die Nische eines Felskliffs zwischen Himmel und Meer gebaut wurde. Als wir dort mit unserem Quad ankommen, bekommen wir leider keine Erlaubnis das Kloster zu besichtigen. Kurt hat keine lange Hose an und ich kein Kleid. Also fahren wir weiter und bewundern die kleinen Dörfer und engen Straßen.





Mittag fahren wir mit dem Schiff weiter und landen in der Bucht Aigiali. Trotz eines
bescheidenen Fremdenverkehrs ist diese Bucht unberührt geblieben. Im Inneren der Insel stößt man noch auf ein paar Dörfer, bei denen man ins Grübeln kommt, wovon die Bewohner in dieser sonnendurchglüten Landschaft wohl leben. Die Bucht mit ihren steilen Felshängen und kleinen Dörfer ist ein wundervolles Fleckchen, das trotz des Meltemi ( so heißt der Wind hier) durchaus einen Besuch verdient. Wir ankern wieder und verbringen den Nachmittag mit sonnen, baden und faulenzen. Den Abend geniessen wir bei Livemusik und Grill in einer kleinen Taverne.


14.07.2012 Heute ist ein Faultag. Wir bleiben in der Bucht Aigiali. Am Nachmittag, wir
haben alle die Fenster offen, da kommt eine gemeine Welle und spritzt im Gästezimmer alles voll. Kleidungsstücke, Überzüge, Matratze, alles war naß. Wir trocknen alles halbwegs und am Abend kommt die nächste Überraschung. Mit dem Schlauchboot wollen wir zum Strand in die kleine Taverne. Als wir fast am Ufer sind, kommen ein paar große Wellen über uns. Wir sind alle triefnass und das Schlauchboot war voll mit Wasser. Also alle zurück zum Schiff, wieder alles trockenlegen und umziehen. Dann geht es zurück zum Hafen. An der Uferpromenade finden wir ein nettes Lokal, wo wir dann köstlich speisen. Später sitzen wir noch gemütlich am Schiff und lassen den feuchten Tag ausklingen.

15.07.2012 Ios heißt die Insel wo wir heute hinwollen. Sie ist ca. 40 sm von der Bucht
Aigiali entfernt. Die Insel Ios wird als Ort angesehen, an dem der große Dichter Homer
zur letzten Ruhe gebetet worden sein soll. Der Legende nach verstarb der alte Barde auf
einer Seereise von der Insel Samos nach Athen. Seine Leiche, die über Bord geworfen wurde, soll auf Ios angespült worden sein. Angeblich wurde er draufhin an den Nordhängen des Pyrgos beigesetzt. Wir ankern in der Bucht  Manganari. Hier herrscht geschäftiges Treiben.
Wasserski, Surfer,Reifen alles wird geboten. Bananenfahrer die regelmäßig ihre Mitfahrer abschmeißen. Es ist lustig zuzuschauen. Am Abend wie üblich , fahren wir mit dem Schlauchboot ans Ufer und gehen in eine gemütliche Taverne.

16.07.2012 Alle sind faul. Wir überlegen auf eine andere Insel zu fahren, aber nach
langem hin und her entschließen wir uns zu bleiben. Es ist heute sehr heiß und die
Wassertemp. beträgt 26 Grad. Also keine richtige Abkühlung.Renate liegt in der Sonne,
Kurt sitzt beim Computer, Ludwig beobachtet mit dem Fernglas das lustige Treiben.
Duna und Elbe haben es auch eilig, sie müßen die Reifenfahrer beobachten und laufen
am Schiff hin und her. Ich habe auch Siesta gehalten und werde nun ins Wasser schwimmen gehen. Also ein richtiger Faultag. Am Abend fahren wir mit dem Schlauchboot zur nächsten Taverne. Renate wandert noch durch den Ort und kauft eine neue Luftmatratze, die Alte hat Elbe gefallen und sie hat hinein gebissen. Später am Abend sitzten wir wieder wie üblich am Schiff und lassen den Abend  mit griechischem Wein ausklingen.


17.07.2012 Der Meltemi bläst heftig. Wir verlassen die Bucht um ca. 11 Uhr und wollen
auf die Insel Pholegandos in die Bucht Vathy. Miss Pezi tanzt auf den Wellen dahin.
Wir haben Windstärke 7-9 und es schauckelt. Aber wir sind alle seefest. Nach 3 Stunden Fahrt kommen wir in der kleine Bucht Vathy an und wir ankern. Der Wind ist schwächer geworden und wir geniessen den Nachmittag mit schwimmen, sonnen und baden. Am Abend wie üblich fahren wir ans Ufer in eine nette Taverne mitten am Strand. Wir essen köstlich, es ist ein Einheimischenlokal. Bis Mitternacht geniessen wir den lauhen Sommerabend mit griechischem Wein.


18.07.2012 Wieder bläst der Wind kräftig und wir wollen weiter auf die Insel Paros in
die Bucht Aliki. Fast 4 Stunden Kreuzwellen, manche so hoch, daß sie über das Dach von Miss Pezi schlugen. Unseren Kapitänen gefiel das. Beide schauten ganz verschmitzt wenn wieder eine große Welle kam. Plötzlich macht sich unser Auto selbstständig und Kurt mußte hinaus um es zu befestigen. Er kommt tropfnass zurück. In der Bucht Aliki ankern wir, aber der Meltemi bläst weiter. Wir kochen selbst und machen uns einen gemütlichen Abend.


Ca 3500km auf der Donau und 1100sm auf dem Meer hat unsere Clubfahne hinter sich.
Jedoch 4 Stunden Windstärke 7-8 hat die Weitgereiste nun doch etwas mitgenommen. Zum Glück haben wir genügend Reserven.