Dienstag, 18. September 2012

09.09.2012 Weiter gehts nach Pylos ca. 16sm weiter. Wir müßen in den Hafen zum Ausklarieren, denn morgen soll es weiter nach Sizilien gehen. Wir geniessen die kurze und schöne Überfahrt und im Hafen Pylos bekommen wir einen Längsanleger.
Am Abend spazieren wir durch die schöne Stadt und später gehen wir in eine kleine Taverne. Ein bißchen Wehmut ist dabei, denn wir waren jetzt 2 Monate in Griechenland und es hat uns sehr sehr gut gefallen.



10.09 - 12.09.2012   320 Seemeilen sind zu fahren und wir haben ausgerechnet die Fahrzeit wird ca. 48 Stunden dauern. In der Früh geht Kurt wie üblich zum Bäcker, wir frühstücken gemütlich und führen noch die Hunde aus. Kurt muß noch zur Hafenpolizei, ein paar Einkäufe werden noch erledigt und dann kann es losgehen. Das Meer ist sehr ruhig und es geht kaum ein Wind. Wir wechseln uns beim Fahren ab. Kurt fährt immer abends, so bis 2 Uhr früh und dann wechseln wir uns ab. Wir schlafen abwechselnd, denn Nachmittag geniessen wir gemeinsam und am Abend wird gekocht.Wir stellen wieder fest wir sind ein eingespieltes Team und so gefällt uns unser Leben. Um 11 Uhr kommen wir
in Sizilien in Syrakusa an. Wir liegen mitten in der Stadt am Längsanleger. Kurt muß zur Hafenpolizei einklarieren.
Am Abend gehen wir in ein nettes Restaurant, essen köstlichen Schwertfisch und trinken italienischen Wein. Später an Bord geniessen wir die schöne Aussicht und lassen den Abend gemütlich ausklingen.


13.09.2012 Es ist wieder sehr warm. Wir stehen bald auf, frühstücken gemütlich,
führen die Hunde aus und Kurt muß noch einmal zur Hafenpolizei. Auch der Hafenmeister war schon da und sagte uns das wir unseren Längsanleger verlassen müßen weil ein großes Schiff ankommt. Wir werden in der großen Bucht ankern. Am Abend fahren wir mit dem Schlauchboot in den Hafen und besuchen ein nettes Restaurant wo wir die italienische Küche und den Wein geniessen.

14.09.2012 Nach einem gemütlichen Frühstück, Kurt führt noch die Hunde aus und dann soll es losgehen in den Archäologischen Park. Die antiken Stätten sind einer der Höhepunkte jeder Reise nach Sizilien. Es gibt viel zu sehen - das griechische Theater, Altar von Hieron II., Grotte von Nymphäus, Ohr des Dionysios, von dem die Legende erzählt. Daß der Tyrann Dionysios seine Gefangenen einsperren ließ, um sie dann von oben zu belauschen. Auch erzählt man, daß er so mißtrauisch war, daß er vor jedem Essen die bereitstehenden Speisen zuerst von seinen Sklaven vorkosten ließ.
Bis Nachmittags sind wir unterwegs und morgen soll es weiter gehen. Am Abend flanieren wir noch in der Altstadt herum und finden ein winzig kleines Restaurant wo wir wieder köstlich speisten.




15.09.2012 Nach dem gemütlichen Frühstück führt Kurt die Hunde aus und dann gehts los ins mittelalterliche Syrakus. Zum Aretusa Brunnen und zum Dom ist es nicht weit. Wir könnten stundenlang hier herum wandern denn es ist wirklich wunderschön. Diese vielen engen Gassen, die wundervollen Gebäude -wir konnen uns kaum satt sehen. Wir besuchen auch den Markt. Hier wird viel geboten, die vielen frischen Früchte, das Gemüse und besonders die frischen Fische. Beim Schwertfisch kommen wir nicht vorbei und auch beim Gemüse und
Obst schlagen wir zu. Auch Leinen werden gekauft und Kurt bekommt neue Gummistiefel.
Mittag essen wir eine Kleinigkeit direkt vor dem schönen Dom und geniessen den
wundervollen Blick. Am  Nachmittag sind Kleinigkeiten am Schiff zu erledigen und am Abend fahren wir mit dem Schlauchboot in den Hafen und besuchen wieder das winzig kleine Restaurant, speisen wieder köstlich, geniessen den italienischen Wein und lassen den Abend gemütlich ausklingen.




16.09.2012 Es ist wieder sehr warm, wir frühstücken gemütlich, Kurt führt die Hunde aus und ich bin mit meinem Haushalt beschäftigt. Heute kommt uns Karl Neudorfer besuchen.
Pünktlich um 15 Uhr kommt er mit dem Taxi in Syrakus an. Kurt holt ihn mit dem Schlauchboot vom Hafen und bringt ihn an Bord. Nach einer herzlichen Begrüßung verbringen wir einen gemütlichen Nachmittag an Bord. Am Abend spazieren wir durch die mittelalterliche Stadt.
Karl ist begeistert. Später gehen wir in das winzig kleine Restaurant, wo wir einen
riesigen köstlich zubereiteten Fisch speisen und natürlich italienischen Wein trinken.
Später an Bord nehmen Kurt und Karl einen kräftigen Schluck Ouso und wir lassen den lauen Sommerabend ausklingen.





09.09.2012 Weiter gehts nach Pylos ca. 16sm weiter. Wir müßen in den Hafen zum Ausklarieren, denn morgen soll es weiter nach Sizilien gehen. Wir geniessen die kurze und schöne Überfahrt und im Hafen Pylos bekommen wir einen Längsanleger.
Am Abend spazieren wir durch die schöne Stadt und später gehen wir in eine kleine Taverne. Ein bißchen Wehmut ist dabei, denn wir waren jetzt 2 Monate in Griechenland und es hat uns sehr sehr gut gefallen.



10.09 - 12.09.2012   320 Seemeilen sind zu fahren und wir haben ausgerechnet die Fahrzeit wird ca. 48 Stunden dauern. In der Früh geht Kurt wie üblich zum Bäcker, wir frühstücken gemütlich und führen noch die Hunde aus. Kurt muß noch zur Hafenpolizei, ein paar Einkäufe werden noch erledigt und dann kann es losgehen. Das Meer ist sehr ruhig und es geht kaum ein Wind. Wir wechseln uns beim Fahren ab. Kurt fährt immer abends, so bis 2 Uhr früh und dann wechseln wir uns ab. Wir schlafen abwechselnd, denn Nachmittag geniessen wir gemeinsam und am Abend wird gekocht.Wir stellen wieder fest wir sind ein eingespieltes Team und so gefällt uns unser Leben. Um 11 Uhr kommen wir
in Sizilien in Syrakusa an. Wir liegen mitten in der Stadt am Längsanleger. Kurt muß zur Hafenpolizei einklarieren.
Am Abend gehen wir in ein nettes Restaurant, essen köstlichen Schwertfisch und trinken italienischen Wein. Später an Bord geniessen wir die schöne Aussicht und lassen den Abend gemütlich ausklingen.


13.09.2012 Es ist wieder sehr warm. Wir stehen bald auf, frühstücken gemütlich,
führen die Hunde aus und Kurt muß noch einmal zur Hafenpolizei. Auch der Hafenmeister war schon da und sagte uns das wir unseren Längsanleger verlassen müßen weil ein großes Schiff ankommt. Wir werden in der großen Bucht ankern. Am Abend fahren wir mit dem Schlauchboot in den Hafen und besuchen ein nettes Restaurant wo wir die italienische Küche und den Wein geniessen.

14.09.2012 Nach einem gemütlichen Frühstück, Kurt führt noch die Hunde aus und dann soll es losgehen in den Archäologischen Park. Die antiken Stätten sind einer der Höhepunkte jeder Reise nach Sizilien. Es gibt viel zu sehen - das griechische Theater, Altar von Hieron II., Grotte von Nymphäus, Ohr des Dionysios, von dem die Legende erzählt. Daß der Tyrann Dionysios seine Gefangenen einsperren ließ, um sie dann von oben zu belauschen. Auch erzählt man, daß er so mißtrauisch war, daß er vor jedem Essen die bereitstehenden Speisen zuerst von seinen Sklaven vorkosten ließ.
Bis Nachmittags sind wir unterwegs und morgen soll es weiter gehen. Am Abend flanieren wir noch in der Altstadt herum und finden ein winzig kleines Restaurant wo wir wieder köstlich speisten.




15.09.2012 Nach dem gemütlichen Frühstück führt Kurt die Hunde aus und dann gehts los ins mittelalterliche Syrakus. Zum Aretusa Brunnen und zum Dom ist es nicht weit. Wir könnten stundenlang hier herum wandern denn es ist wirklich wunderschön. Diese vielen engen Gassen, die wundervollen Gebäude -wir konnen uns kaum satt sehen. Wir besuchen auch den Markt. Hier wird viel geboten, die vielen frischen Früchte, das Gemüse und besonders die frischen Fische. Beim Schwertfisch kommen wir nicht vorbei und auch beim Gemüse und
Obst schlagen wir zu. Auch Leinen werden gekauft und Kurt bekommt neue Gummistiefel.
Mittag essen wir eine Kleinigkeit direkt vor dem schönen Dom und geniessen den
wundervollen Blick. Am  Nachmittag sind Kleinigkeiten am Schiff zu erledigen und am Abend fahren wir mit dem Schlauchboot in den Hafen und besuchen wieder das winzig kleine Restaurant, speisen wieder köstlich, geniessen den italienischen Wein und lassen den Abend gemütlich ausklingen.




16.09.2012 Es ist wieder sehr warm, wir frühstücken gemütlich, Kurt führt die Hunde aus und ich bin mit meinem Haushalt beschäftigt. Heute kommt uns Karl Neudorfer besuchen.
Pünktlich um 15 Uhr kommt er mit dem Taxi in Syrakus an. Kurt holt ihn mit dem Schlauchboot vom Hafen und bringt ihn an Bord. Nach einer herzlichen Begrüßung verbringen wir einen gemütlichen Nachmittag an Bord. Am Abend spazieren wir durch die mittelalterliche Stadt.
Karl ist begeistert. Später gehen wir in das winzig kleine Restaurant, wo wir einen
riesigen köstlich zubereiteten Fisch speisen und natürlich italienischen Wein trinken.
Später an Bord nehmen Kurt und Karl einen kräftigen Schluck Ouso und wir lassen den lauen Sommerabend ausklingen.





Sonntag, 9. September 2012

30.08.2012 Der Wind und die Wellen werden immer schwächer und morgen wollen wir weiterfahren. Wir verbringen den Tag mit einkaufen,schlendern durch den Ort und führen unsere Hunde aus. Am Abend sind wir bei Angelika und Klaus am Segelschiff.
Es ist sehr gemütlich und wir versumpfen hier ordentlich. Unsere Weiterfahrt wird
um einen Tag verschoben.



31.08.2012 Heute faulenzen wir den ganzen Tag. Nachmittags rep. Kurt das Auto und wir  führen Duna und Elbe aus. Am Abend gibt es ein gemütliches Abendessen und wir gehen bald ins Bett.


01.09.2012 Wir bleiben noch einen Tag. Kurt fährt mit dem Auto zum Reifenhändler. Er hat beschlossen für Ausnahmefälle Autoreifen statt Fender auszuhängen. Denn 5 Fender in einer Nacht sind zuviel. Mit der Flex schneidet er Löcher in die Reifen und bindet Leinen an und schon sind sie verwendbar. Auch diverse Streicharbeiten werden erledigt.
Später fahren wir mit dem Auto einkaufen und wollen eine Burg am Berg besichtigen, aber die war leider geschlossen. Den Abend verbringen wir wieder in einer kleinen Taverne.
Später gibt es noch einen Abschiedstrunk bei Angelika und Klaus, denn morgen soll
es wirklich weiter gehen.

02.09.2012 Wir stehen schon bald auf. Alles wird noch seefest gemacht und dann gehts los. Wir fahren weiter in die Bucht Limin Chersonisos. Das Wasser ist sehr unruhig und wir schaukeln 35 sm weiter. Vor dem Hafen ankern wir denn es sind sehr viele Riffe hier. Auch gibt es eine versunkene Mole, die eben überspült wird und von der ein paar Felsen herausragen. Die Stadt Chersonisos wurde auf der antiken Stadt "Chersonesos" im Westen des Kolpos Malion erbaut. Davon ist heute kaum etwas zu sehen.
Wir haben ordentlichen Schwell und bleiben heute an Bord und kochen selbst.


03.09.2012 Es schaukelt immer noch ordentlich und wir fahren weiter nach Almirida ca. 69 sm weiter. Es wird unsere letzte Station in Kreta sein. Wir haben 2m hohe Wellen und diese bekommen wir seitwärts. In Almirida ankern wir und wieder haben wir sehr viel Schwell. Wir kochen wieder selbst und machen uns eine gemütlichen Abend an Bord.

04.09.2012 Weiter geht es auf die Insel Kythira ca. 75sm weiter. Wir stehen sehr bald auf und fahren los. Heute ist das Meer bedeutend ruhiger und wir geniessen die 11 Stunden Fahrt. In der Bucht Nikolao in Kythira ankern wir vor dem Hafen. Es ist hier alles winzig klein, alles Steilküste und touristisch unberührt. In Kythira wurde Aphrodite geboren. Allerdings beanspruchen auch andere Inseln diesen göttlichen Ruhm. Beschrieben wird die menschlichste der Göttinnen wie folgt. "Als Urania verkörpert sie die reine, ideale Liebe; als Genetrix od. Nymphia war sie Beschützerin der rechtmäßigen Ehe; als Pandemos od. Porne war sie Schutzpatronin der Dirnen und betrachtete Wollust und käufliche Liebe mit Wohlwollen. Alles was mit Leidenschaft zu tun hatte, von den edelsten bis zur verderbtesten, gehörte in ihren
Bereich. Gerade durch ihre Vollkommenheit, die so viele Eigenchaften umfasst, gewinnt sie unsere Herzen. Durch sie wurde die Liebe so allumfassend, daß sie jede menschliche Schwäche in sich einschloß. Aber Aphrodite setzte ihr Macht zuweilen auch mutwillig ein - etwa, als sie auf die Idee kam, Zeus selbst unter seinem Thron im Olymp ein kleines Feuerchen zu machen, worauf dieser von einem Schürzenjägerfieber geschüttelt wurde, wie es die Götterwelt noch nie erlebt hatte. Ob ihr den gar nichts heilig sei, fragte sie Zeus, als er entflammt war wie ein brennender Christbaum! Doch alles ist heilig, ohne Unterschied, auch das Lachen gab sie als Antwort.
Wir fahren mit dem Schlauchboot in den Hafen, machen eine Ortsbummel und kehren in eine Taverne mit Blick zu unserem Schiff ein. Es ist sehr romantisch hier und wieder stellen wir fest das ist das Leben was wir wollen.




 
05.09.2012 Wir frühstücken gemütlich, machen unseren Morgenschwumm, führen Duna und Elbe aus, gehen einkaufen und dann gehts los. Ca. 40 sm sind zu fahren. Wir verlassen die Ägäis und bewegen uns ins Ionische Meer zum Peleponnese in die Bucht Porto Kayio. Die Überfahrt war etwas schaukelig aber in der Bucht war es wieder sehr ruhig.
Im Altertum war der Peleponnese als die " Insel des Pelos" bekannt, dessen Lebensgeschichte ( Pelos war der Sohndes Tantalos) sich recht fantastisch liest: U.a. wurde er von seinem Vater in Stücke geschlagen und als Ragout für die Götter geschmort. Zeus machte ihn später wieder lebendig. Er errang Macht auf der Insel, indem er den König Oinomaos beim Streitwagenrennen austrickste: Pelos entfernte die Bolzen der Räder am Wagen seines Kontrahenten - und gewann so die Tochter des Königs, Hippodameia, und die Herrschaft.
Wir verbringen wieder einen wunderschönen Nachmittag und am Abend in der Taverne essen wir den besten griechischen Fisch und trinken natürlich griechischen Wein. Den Abend an Bord lassen wir mit Ouso ausklingen.



06.09.2012 Wir stehen bald auf. 49 sm sind zu fahren und unser Wetterfax zeigt Wind und hohe Wellen an. Alles wird seefest gemacht und um 8 Uhr gehts los. Es schaukelt ziemlich und manche Wellen gehen bis zum Führerhaus. Aber nach 6 Stunden Fahrt kommen wir in die ruhige Bucht Phoinikous und ankern. Phoinikous ist es gelungen seinen symphatischen Charakter zu erhalten. Auch die Umgebung des Dorfes, dessen Häuser sich dicht um den Strand zusammendrängen, ist mit seinem fruchtbarem Hinterland und den steilen Felsvorsprüngen einfach wunderschön. Wir geniessen die schöne Aussicht.
Am Abend machen wir einen kleinen Ortsbummel und besuchen eine Taverne am Strand. Wir essen wieder köstlichh und später an Bord lassen wir den Abend gemütlich mit Ouso ausklingen.





07.09.2012 Wir beschliessen noch einen Tag zu bleiben.In der Früh fährt Kurt mit dem Schlauchboot zum Bäcker. Wir frühstücken gemütlich, machen unseren Morgenschwumm, führen die Hunde aus und später ist putzen angesagt. Wir haben schon wieder eine ordentliche Salzkruste und auch die Fenster gehören geputzt. Kurt bastelt im Maschinenraum.
Am Abend essen wir wieder köstlich in einer Taverene am Strand und geniessen den griechischen Wein. Später an Bord gibt es noch Wein und Ouso und wir beschliessen noch einen Tag zu bleiben.

08.09.2012 Wir schlafen etwas länger, frühstücken gemütlich und machen unseren
Morgenschwumm. Dann fahren wir mit dem Schlauchboot an Land und spazieren mit Duna und Elbe durch den Ort und kaufen einen neuen  Kugelfender. Nachmittag bastelt Kurt im Maschinenraum weiter und ich geniesse den Tag. Am Abend wie üblich fahren wir mit dem Schlauchboot in eine der kleinen Tavernen Abendessen. 

30.08.2012 Der Wind und die Wellen werden immer schwächer und morgen wollen wir weiterfahren. Wir verbringen den Tag mit einkaufen,schlendern durch den Ort und führen unsere Hunde aus. Am Abend sind wir bei Angelika und Klaus am Segelschiff.
Es ist sehr gemütlich und wir versumpfen hier ordentlich. Unsere Weiterfahrt wird
um einen Tag verschoben.



31.08.2012 Heute faulenzen wir den ganzen Tag. Nachmittags rep. Kurt das Auto und wir  führen Duna und Elbe aus. Am Abend gibt es ein gemütliches Abendessen und wir gehen bald ins Bett.


01.09.2012 Wir bleiben noch einen Tag. Kurt fährt mit dem Auto zum Reifenhändler. Er hat beschlossen für Ausnahmefälle Autoreifen statt Fender auszuhängen. Denn 5 Fender in einer Nacht sind zuviel. Mit der Flex schneidet er Löcher in die Reifen und bindet Leinen an und schon sind sie verwendbar. Auch diverse Streicharbeiten werden erledigt.
Später fahren wir mit dem Auto einkaufen und wollen eine Burg am Berg besichtigen, aber die war leider geschlossen. Den Abend verbringen wir wieder in einer kleinen Taverne.
Später gibt es noch einen Abschiedstrunk bei Angelika und Klaus, denn morgen soll
es wirklich weiter gehen.

02.09.2012 Wir stehen schon bald auf. Alles wird noch seefest gemacht und dann gehts los. Wir fahren weiter in die Bucht Limin Chersonisos. Das Wasser ist sehr unruhig und wir schaukeln 35 sm weiter. Vor dem Hafen ankern wir denn es sind sehr viele Riffe hier. Auch gibt es eine versunkene Mole, die eben überspült wird und von der ein paar Felsen herausragen. Die Stadt Chersonisos wurde auf der antiken Stadt "Chersonesos" im Westen des Kolpos Malion erbaut. Davon ist heute kaum etwas zu sehen.
Wir haben ordentlichen Schwell und bleiben heute an Bord und kochen selbst.


03.09.2012 Es schaukelt immer noch ordentlich und wir fahren weiter nach Almirida ca. 69 sm weiter. Es wird unsere letzte Station in Kreta sein. Wir haben 2m hohe Wellen und diese bekommen wir seitwärts. In Almirida ankern wir und wieder haben wir sehr viel Schwell. Wir kochen wieder selbst und machen uns eine gemütlichen Abend an Bord.

04.09.2012 Weiter geht es auf die Insel Kythira ca. 75sm weiter. Wir stehen sehr bald auf und fahren los. Heute ist das Meer bedeutend ruhiger und wir geniessen die 11 Stunden Fahrt. In der Bucht Nikolao in Kythira ankern wir vor dem Hafen. Es ist hier alles winzig klein, alles Steilküste und touristisch unberührt. In Kythira wurde Aphrodite geboren. Allerdings beanspruchen auch andere Inseln diesen göttlichen Ruhm. Beschrieben wird die menschlichste der Göttinnen wie folgt. "Als Urania verkörpert sie die reine, ideale Liebe; als Genetrix od. Nymphia war sie Beschützerin der rechtmäßigen Ehe; als Pandemos od. Porne war sie Schutzpatronin der Dirnen und betrachtete Wollust und käufliche Liebe mit Wohlwollen. Alles was mit Leidenschaft zu tun hatte, von den edelsten bis zur verderbtesten, gehörte in ihren
Bereich. Gerade durch ihre Vollkommenheit, die so viele Eigenchaften umfasst, gewinnt sie unsere Herzen. Durch sie wurde die Liebe so allumfassend, daß sie jede menschliche Schwäche in sich einschloß. Aber Aphrodite setzte ihr Macht zuweilen auch mutwillig ein - etwa, als sie auf die Idee kam, Zeus selbst unter seinem Thron im Olymp ein kleines Feuerchen zu machen, worauf dieser von einem Schürzenjägerfieber geschüttelt wurde, wie es die Götterwelt noch nie erlebt hatte. Ob ihr den gar nichts heilig sei, fragte sie Zeus, als er entflammt war wie ein brennender Christbaum! Doch alles ist heilig, ohne Unterschied, auch das Lachen gab sie als Antwort.
Wir fahren mit dem Schlauchboot in den Hafen, machen eine Ortsbummel und kehren in eine Taverne mit Blick zu unserem Schiff ein. Es ist sehr romantisch hier und wieder stellen wir fest das ist das Leben was wir wollen.




 
05.09.2012 Wir frühstücken gemütlich, machen unseren Morgenschwumm, führen Duna und Elbe aus, gehen einkaufen und dann gehts los. Ca. 40 sm sind zu fahren. Wir verlassen die Ägäis und bewegen uns ins Ionische Meer zum Peleponnese in die Bucht Porto Kayio. Die Überfahrt war etwas schaukelig aber in der Bucht war es wieder sehr ruhig.
Im Altertum war der Peleponnese als die " Insel des Pelos" bekannt, dessen Lebensgeschichte ( Pelos war der Sohndes Tantalos) sich recht fantastisch liest: U.a. wurde er von seinem Vater in Stücke geschlagen und als Ragout für die Götter geschmort. Zeus machte ihn später wieder lebendig. Er errang Macht auf der Insel, indem er den König Oinomaos beim Streitwagenrennen austrickste: Pelos entfernte die Bolzen der Räder am Wagen seines Kontrahenten - und gewann so die Tochter des Königs, Hippodameia, und die Herrschaft.
Wir verbringen wieder einen wunderschönen Nachmittag und am Abend in der Taverne essen wir den besten griechischen Fisch und trinken natürlich griechischen Wein. Den Abend an Bord lassen wir mit Ouso ausklingen.



06.09.2012 Wir stehen bald auf. 49 sm sind zu fahren und unser Wetterfax zeigt Wind und hohe Wellen an. Alles wird seefest gemacht und um 8 Uhr gehts los. Es schaukelt ziemlich und manche Wellen gehen bis zum Führerhaus. Aber nach 6 Stunden Fahrt kommen wir in die ruhige Bucht Phoinikous und ankern. Phoinikous ist es gelungen seinen symphatischen Charakter zu erhalten. Auch die Umgebung des Dorfes, dessen Häuser sich dicht um den Strand zusammendrängen, ist mit seinem fruchtbarem Hinterland und den steilen Felsvorsprüngen einfach wunderschön. Wir geniessen die schöne Aussicht.
Am Abend machen wir einen kleinen Ortsbummel und besuchen eine Taverne am Strand. Wir essen wieder köstlichh und später an Bord lassen wir den Abend gemütlich mit Ouso ausklingen.





07.09.2012 Wir beschliessen noch einen Tag zu bleiben.In der Früh fährt Kurt mit dem Schlauchboot zum Bäcker. Wir frühstücken gemütlich, machen unseren Morgenschwumm, führen die Hunde aus und später ist putzen angesagt. Wir haben schon wieder eine ordentliche Salzkruste und auch die Fenster gehören geputzt. Kurt bastelt im Maschinenraum.
Am Abend essen wir wieder köstlich in einer Taverene am Strand und geniessen den griechischen Wein. Später an Bord gibt es noch Wein und Ouso und wir beschliessen noch einen Tag zu bleiben.

08.09.2012 Wir schlafen etwas länger, frühstücken gemütlich und machen unseren
Morgenschwumm. Dann fahren wir mit dem Schlauchboot an Land und spazieren mit Duna und Elbe durch den Ort und kaufen einen neuen  Kugelfender. Nachmittag bastelt Kurt im Maschinenraum weiter und ich geniesse den Tag. Am Abend wie üblich fahren wir mit dem Schlauchboot in eine der kleinen Tavernen Abendessen. 

Donnerstag, 30. August 2012

24.08.2012 Nach einem gemütlichem Frühstück geht es weiter in die Bucht Präsonisi. Das ist das südlichste Zipfel von Rhodos. Leider wimmelt es hier nur so von Surfern und wir fahren zurück in die Bucht Ak Vigli wo wir ankern. Es ist wieder sehr heiß und das Meer hat nur noch 29,5 Grad. Wir geniessen das kühle Naß und faulenzen ein wenig. Kurt fährt später mit Duna und Elbe zum Strand schwimmen. Das lieben die Beiden und sie kommen immer total erschöpft zurück. Am Abend fahren wir mit dem Schlauchboot in den Hafen, in die einzige Taverne hier, wo es wieder frischen Fisch und Muscheln gab.
Später sitzen wir noch gemütlich an Bord , geniessen Neumond, den Ouso und den griechischen Wein.


25.08.2012 Heute verlassen wir Rhodos und wollen auf die Insel Karpathos. Ca. 40 sm sind zu fahren und das Meer ist etwas unruhig, aber es ist wieder sehr heiß.
Nach einem gemütlichen Frühstück, Morgenschwumm und Hunde ausführen legen wir los.
Nach 4,5 Stunden Fahrt ankern wir in der Bucht Amorphos. Karpathos und Kasos sind die südlichsten meeresumtosenden Inseln des Dodekanes. Ihre Lage in einem rauhen Seegebiet zwischen Kreta und Rhodos scheint dafür verantwortlich zu sein, daß diese beiden Inseln vom Weltgeschehen " vergessen" wurden. Karpathos, das auch unter seinem mittelalterlichen Namen " Scarpanto" bekannt ist ist steil und gebirgig, jedoch grün und fruchtbar. Die Bucht Amorphos wird im gesammten Küstenstreifen von Untiefen und Felsen gesäumt. Ein bescheidener Fremdenverkehr entwickelt sich langsam. Die Bucht ist wunderschön und romantisch.Wir nehmen
einen Manöverschluck und geniessen die wunderschöne Aussicht. Später fahren wir mit dem Schlauchboot an Land. Es gibt einen winzig kleinen Fischerhafen und dort legen wir an.
Der Ort ist sehr hübsch und es gibt viele kleine Tavernen, Minimärkte, Autoverleih und rundum wird alles von grünen Gärten und Bäumen gesäumt. Am Abend besuchen wir eine kleine Taverne, essen hervorragenden Fisch und trinken griechischen Wein. An Bord lassen wir den Abend gemütlich ausklingen.


26.08.2012 Wir fahren ca.30sm weiter auf die Insel Kasos. Es ist wieder sehr heiß,
aber das Meer ist sehr ruhig und es geht kein Wind. Die Form der Insel Kasos, die zu allen Seiten hin steil abfällt ist oval. Vegetation ist kaum zu sehen, selbst um den Hauptort Phry herum findet man nur wenig grün. Kasos, das 1824 von den Ägyptern verwüstet wurde, macht den Eindruck als hätte es sich von diesem Desaster nie wieder richtig erholt.
Das Dorf Phry liegt in dieser windigen Ecke der Ägäis abgeschieden wie ein Mauerblümchen an einer etwas altertümlichen Landstraße. Aber das macht dessen Charme aus. Das Dorf in Blau und Weiß mit der Kirche (schaut aus wie klein Dürnstein) in der Mitte zieht sich rund um den neuen Hafen  und den Miniaturhafen mit den Cäiquen, der sich in ein felsiges Loch zwischen den niedrigen Klippen quetscht. Bei schlechten Wetter kann die Fähre nicht einlaufen. Dann ist die Insel abgeschnitten und wird nur von einem kleinen Turboprop - Flugzeug versorgt. Phry ist ein bezaubernder Ort, ein Stück Insel, auf der die Zeit wie stehengeblieben scheint. Wir bekommen einen Längsanleger und liegen so mitten im Geschehen. Wir geniessen die Aussicht, machen einen Ortsbummel und gehen am Abend in eine kleine Taverne die beim Miniaturhafen liegt. Wir essen wieder köstlich, geniessen den griechischen Wein und das schöne Ambiente.



27.08.2012
Es geht weiter nach Kreta. Nachdem Kurt bei der Hafenpolizei und beim Bäcker war, legen wir los. 38 sm sind zu fahren und wir haben keinen Wind , eine wunderschöne Fahrt. Wir bekommen im Hafen Siteia einen Längsanleger und liegen hier sehr gut. Von See her wirkt Siteia wie ein Häuserklumpen auf kahlen, felsigen Hang. Beim Einlaufen in den Innenhafen wird dann die baumbestandene Promenade am Hafen zu einer unerwarteten Überraschung. Hier kann man in einer gemütlichen Taverne über einem guten Essen sitzen und beobachten, wie die Abenddämmerung über die Bucht sinkt. Weiter ins Landesinnere hinein findet man grüne Ebenen, die vorwiegend mit Wein bebaut sind. Wir essen wieder sehr gut und werden sogar von einem Kellner der sehr gut Deutsch spricht bedient.



28.08.2012 Windstärke 8 wird voraus gesagt. Wir beschließen in Siteia zu bleiben und das Wetter abzuwarten.Wir haben noch einige Arbeiten am Schiff zu erledigen und nützen die Zeit. Am Nachmittag gehen wir mit Duna und Elbe spazieren und am Abend machen wir noch einen Promenadenbummel und kehren in eine  kleine Taverne ein, wo wir den Abend gemütlich ausklingen lassen.

29.08.2012 Der Wind wird immer stärker und um 24 Uhr spannt Kurt sämtliche Leine nach. Um 2 Uhr reißt eine der dicken Leinen, Fender platzen und um 3 Uhr reißt die zweite dicke Leine. Wir gehen mit unserem Schiff auf und ab, die Leinen knarren und so geht das die ganze Nacht. Zum Glück haben wir genügend Vorräte an Leinen und Fendern an Bord.
Kurt startet die Maschinen, denn  wenn es so weiter geht verlassen wir den Hafen und ankern irgendwo. Aber die Lage entspannt sich und gegen Mittag wird es etwas ruhiger.



Laut Wetterfax dauert das Ganze noch zwei Tage und dann wird es voraussichtlich besser. Am Nachmittag spazieren wir mit Duna und Elbe den Hafen entlang und lernen Angelika und Klaus kennen. Diese Aussteiger sind mit ihrem Segelboot seit 8 Jahren unterwegs und haben in Deutschland alle ihre Zelte abgebrochen. Wir verabreden uns zu einem Umtrunk bei uns an Bord. Bis 2 Uhr morgens plaudern und trinken wir, denn es gab sehr viel zu erzählen.